Über "Täter" und "Opfer" in der Demokratie

Call for Papers für eine Kooperationstagung am Centrum für angewandte Politikforschung München. Deadline: 30. Mai 2017

Gerade im Zusammenhang mit der Flüchtlingsthematik kann eine Eskalation des politischen Streits festgestellt werden. Exemplarisch lässt sich dies an den sich verhärtenden Fronten zwischen PEGIDA auf der einen und zivilgesellschaftlichen Akteuren einer Willkommenskultur auf der anderen Seite verdeutlichen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass sich beide Seiten in einer Täter-Opfer-Dichotomie verorten. Ähnliches lässt sich bei der Flüchtlingsthematik beobachten. Woher aber kommt die Tendenz, in der Demokratie von Tätern und Opfern zu sprechen? Und lassen sich mit diesen Begriffen politische Phänomene in der Demokratie angemessen beschreiben? Wo haben wir es in der Demokratie wirklich mit Täten und Opfern zu tun? Welche Gefahren liegen in der Täter-Opfer-Logik? Und nicht zuletzt: Wie kann in der politischen Bildung mit dieser Thematik umgegangen werden?

Diese und weitere Fragen würden wir gerne mit Ihnen diskutieren und freuen uns auf Ihre Vorschläge für Vorträge/Workshops. Bitte senden Sie Ihre Abstracts im Umfang von 1–2 Seiten bis zum 30. Mai 2017 an Dr. phil. Karin B. Schnebel (karin.schnebel(at)gimuenchen(dot)de).

Zum Call for Papers (PDF)