Hass – eine interdisziplinäre Betrachtung gesellschaftlicher Zerwürfnisse

Internationale Tagung

Erst langsam entwickelt sich ein intellektueller Diskurs über die gesellschaftlichen Wurzeln von Hass bzw. menschenverachtenden Gedankengutes und dem damit verbundenen Destruktionspotenzial. Dabei stellen sich grundlegende Fragen, die für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit der Demokratie bedeutungsvoll sein können. Was kann die Wissenschaft beitragen, um gegenwärtige Dimensionen des Hasses zu deuten? Sind beispielsweise staatliche Regulierungen des Internets und anderer Bühnen des Hasses sinnvoll? Werden Grundrechte dadurch geschützt (Persönlichkeitsrechte) oder ausgehöhlt (Meinungsfreiheit)? Welche wissenschaftlichen und politischen Konzepte gibt es, um virtuellem, gefühltem und praktiziertem Hass zu begegnen?  

Im Mittelpunkt der internationalen Tagung steht ein interdisziplinärer Ansatz, der Hass unter anderem emotionssoziologisch, sozialpsychologisch und -ökonomisch, kultur-, politik- und rechtswissenschaftlich untersuchen soll.

Keynotes Prof. Dr. Samuel Salzborn (Göttingen), Prof. Dr. Sangyun Kim (Ryukoku University Kyoto) und Prof. Dr. Christine Kirchhoff (Berlin) 

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