Sozial(arbeits)wissenschaftliche Forschung in der Migrationsgesellschaft. Zwischen kritischer Wissensproduktion und Reproduktion sozialer Ungleichheit

Öffentliche Tagung und Podiumsdiskussion

Durch die nach wie vor aktuelle Flüchtlingsschutzkrise ist die Frage nach dem angemessenen gesellschaftlichen Umgang mit Migration und Flucht auf der politischen Agenda ganz weit nach oben gerückt. In dieser Situation wird von der migrationswissenschaftlichen Forschung unter anderem erwartet, dass sie Analysen der Ursachen und Folgen von Migration vorlegt; dass sie konkrete Maßnahmen empfiehlt und wissenschaftlich begründet sowie deren Umsetzung begleitet; und dass sie eine Reflektion der moralischen und ethischen Grundlagen der Migrationspolitiken liefert.

Die Kooperationsveranstaltung - die zugleich Frühjahrstagung der DGS-Sektion Migration und ethnische Minderheiten ist - verfolgt das Ziel, den Zusammenhang und die Wechselwirkung der migrationswissenschaftlichen Wissensproduktionen in den drei Feldern Analyse, Empfehlung und Grundlagenorientierung zu betrachten. Dabei wird insbesondere die sozialarbeitswissenschaftliche Migrationsforschung in den Blick genommen.

Die Tagung wird organisiert vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kiel in Kooperation mit der DGS-Sektion Migration und Ethnische Minderheiten und der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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