Soziale Ungleichheit, Rechtspopulismus und Anti-Genderismus

Diskussion mit Sabine Hark und Sighard Neckel

Im Rahmen der Reihe „Critical Theory in Context“ werden Sabine Hark, Professorin an der TU Berlin, sowie Leiterin des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung und Sighard Neckel, Professor für Gesellschaftsanalyse und Sozialer Wandel an der Universität Hamburg, am 27. April das Thema „Soziale Ungleichheit, Rechtspopulismus und Anti-Genderismus“ in der Vierten Welt diskutieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung erfordert keine Anmeldung. 

Die Veranstaltung knüpft thematisch an die letzte Veranstaltung dieser Reihe in der Vierten Welt vom 16. Februar an, in der ebenfalls die Zunahme der sozialen Ungleichheit und das Erstarken regressiver Tendenzen in der Moderne diskutiert wurde. Nicht selten wird in dieser Debatte der Vorwurf laut, dass es die politische Linke in ihrem Engagement für die Identitätspolitik verpasst habe auf die Zunahme der wirtschaftlichen Ungleichheit zu reagieren und somit dem Erstarken des Rechtspopulismus gewissermaßen in die Hände gespielt habe. Gleichzeitig sind von Seiten des intersektionalen Feminismus Kritiken materieller Benachteiligungen und neue Forderungen nach Solidarität in dieser Debatte laut geworden, die gegen diese Analyse sprechen. Diese Kontroverse wird im Zentrum der Diskussion am 27. April stehen.

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