Denkfiguren des Sozialen in der Körper-, Bewegungs- und Sportsoziologie

Tagung der DGS-Sektion Soziologie des Körpers und des Sports, Universität Hamburg, 5.–7. Oktober 2015

Die Sektion „Soziologie des Körpers und des Sports“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) veranstaltete anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens vom 5. bis 7. Oktober 2015 eine Tagung an der Universität Hamburg. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der programmatische Anspruch der Sektion, dass Körper, Bewegung und Sport nicht nur zu den Untersuchungsfeldern der Soziologie zählen, sondern – zumindest Körper und Bewegung – gleichzeitig auch grundlegende Begriffe dieses Fachs sein sollten: Ausgehend von ‚Körper‘, ‚Bewegung‘ und ‚Sport‘ machte man sich daher auf die Suche nach „Denkfiguren des Sozialen“. In der Einführung der Organisatorinnen, GABRIELE KLEIN und LARISSA SCHINDLER (Hamburg), hieß das: „Wie wird das Soziale in und durch Körper hervorgebracht, stabilisiert, transformiert und gegebenenfalls leiblich verankert? Wie ist das Soziale ausgehend von Körper, Bewegung und/oder leiblicher Erfahrung theoretisch und empirisch zu konzipieren?“ Die Beantwortung dieser Fragen hatten die Veranstalterinnen den Referentinnen und Referenten aufgetragen. Jedes der fünf Panels hatte dabei eine zentrale soziologische Theorieposition zum Thema.

Nach den Grußworten des Vorstands der DGS, PAULA-IRENE VILLA (München), des Sprechers der Sektion ROBERT GUGUTZER (Frankfurt am Main) und der Einführung ins Tagungsprogramm durch Gabriele Klein wurde die Konferenz mit der Keynote von Paula Villa eröffnet. Villa präsentierte einen gleichermaßen historischen wie systematischen Überblick über feministische, diskurstheoretische und praxeologische Konzepte zur De-Ontologisierung von vermeintlich unhinterfragbaren Gegebenheiten wie Geschlecht, Körper und Natur. Von Sojourner Truth und Hedwig Dohm über Donna Haraway und Rosi Braidotti bis hin zu Judith Butler spannte Villa den Bogen, um zum einen zu verdeutlichen, welche theoretischen Verschiebungen und Ergänzungen diese Ansätze ermöglichen, und zum anderen nach deren körpersoziologischem Potenzial zu fragen. Mit Blick auf die mitunter schockierenden Medienbilder der aktuellen Flüchtlingssituation plädierte Villa u.a. für eine „post-essentialistische Körper-/Sportsoziologie“, die das Konzept der „performativen Mimesis“ stark machen könne. Die Ähnlichkeit von massenmedial transportierten Bildern wie jenem des toten, bäuchlings in einem roten T-Shirt an einem türkischen Strand liegenden kleinen Jungen mit enttäuschten Fußballspielern, die in einer vergleichbaren Pose auf dem Rasen liegen, gelte es in diesem Sinne als nicht-kontingente mediale Körperbildpraxis genauer zu beobachten.

In das erste Panel „Praxistheorie“ führte THOMAS ALKEMEYER (Oldenburg) mit einem grundlegenden Vortrag zum Verhältnis von Körper, Praxis, Subjektivität und sozialer Ordnung ein. Durchaus in selbstkritischer Absicht richtete Alkemeyer seinen Blick sowohl auf die in der Praxissoziologie häufig ungenaue Differenzierung zwischen „Praxis“ und „Praktiken“ als auch auf die Frage nach deren vorherrschendem Körperkonzept. Letzteres habe die Praxissoziologie inzwischen dank einer Reformulierung leibphänomenologischer Ansätze insofern erweitert, dass sie nicht mehr nur von „Vollzugskörpern“, sondern ebenso von „Vollzugsleibern“ sprechen könne. Situierte Praktiken rekrutieren demnach nicht nur spezifische Körper, die aktiv etwas tun und die man von außen beobachten kann, sondern ebenso spezifische Leiber, nämlich die subjektiven Wahrnehmungen und Empfindungen der sozialen Akteure. In dem Sinne verdeutlichte der Vortrag ausgesprochen konzise die über Körper/Leib vermittelte wechselseitige Bedingtheit sozialer Ordnungs- und Selbstbildungen.

MARTIN MINARIK (Hamburg) schloss an den Vortrag Alkemeyers mit der vermeintlich naheliegenden Frage an, ob es analog zu körperlichen Subjektivierungspraktiken nicht auch verkörperte „Praktiken der Objektivierung“ gebe. Das empirische Fallbeispiel, anhand dessen er versuchte, Objektivierungspraktiken zu demonstrieren, war eine Trainingssituation der Kampfkunst Taekwondo. Aufgrund der theoretisch unterkomplexen Konzeption der beiden Begriffe Subjektivierung und Objektivierung warf sein Versuch jedoch mehr Fragen auf, als er Antworten gab.

Am Beispiel einer weiteren Körperkunst, des Balletts, setzte sich SOPHIE MERIT MÜLLER (Mainz) mit der zentralen Idee der praxeologischen Körpersoziologie auseinander, dass „Praktiken ihre Körper haben“, weshalb es realiter nicht ‚den‘ Körper, sondern „multiple bodies“ gebe. Müller spezifizierte diese Idee, indem sie zeigte, dass auch innerhalb einer einzigen Praktik multiple Körper hervorgebracht würden. So werden im Balletttraining durch bestimmte Praktiken und Wissensbestände zunächst „unperfekte“ Körper hergestellt, um sodann aus diesem multiplen Körper der einzelnen Tänzerin einen möglichst perfekten Ballettkörper zu fabrizieren. Am Beispiel des Balletttrainings lasse sich somit das körperpraxeologische Verständnis von Sozialität, das den „Vollzugskörper“ in den Blick nimmt, um das Konzept des „perfektioniblen Körpers“ erweitern.

Das Panel „Phänomenologie“ wurde von GESA LINDEMANN (Oldenburg) eröffnet. Ausgehend von Helmuth Plessners Denkfigur der Grenzrealisierung1 lebendiger Dinge arbeitete Lindemann die Leib-Umwelt-Beziehung in ihrer Raum-, Zeit-, Sozial-, Sach- und Symboldimension heraus. Den Leib gelte es dabei als Vollzugswerkzeug für die Vermittlung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu verstehen, wobei in allen Dimensionen entscheidend sei, dass Leiblichkeit auf Raum, Gegenstände und Situationen ausgerichtet sei sowie wechselseitige Berührung in einem sozialen Resonanzraum erfahre. Komme ein Dritter hinzu, der die wechselseitigen Erwartungserwartungen zwischen zwei Akteuren beobachte, entstünden wiederum vermittelnde symbolische Formen, die ihrerseits interaktiv vermittelt und im Vollzug aktualisiert werden müssten – man lerne sie als und durch die vermittelte Unmittelbarkeit des Erlebens. Lindemann zufolge gilt das zum Beispiel für das eigene Körpererleben im Hinblick auf Geschlecht oder das Verhältnis von Individualisierung und Dividualisierung. Die Frage, ob der Leib somit lediglich Operator von Normen und Programmen sei, beantwortete Lindemann mit Verweis auf die Differenzerfahrung von Transsexuellen, die Programme des Körperwissens nicht eins zu eins umsetzten, sondern (auch) gegengeschlechtlich leiblich empfinden.

Ausgehend von der Prämisse, Bewegung sei ein zentraler Handlungsmodus und eine Existenzweise des Leibkörpers (Gabriele Klein), müsse also als eine besondere Form der Intentionalität begriffen werden, diskutierte DENISA BUTNARU (Freiburg) die Auswirkungen von Exoskeletten auf Menschen, die nicht aus eigener Kraft gehen können und daher Bewegung nicht als gewöhnliche Identitätskategorie empfinden. Anhand narrativer Interviews zeigte sie, dass die Normalisierungs- und Hybridisierungsprozesse, die der Leibkörper dank der Prothese durchläuft, ihn letztlich zu einer neuen Stufe der Existenz und des Zusammenlebens führen. In der Diskussion wurde mit Verweis auf die Kritik der Post-Phänomenologie an Maurice Merleau-Ponty angemerkt, dass die spezifische Eigenfunktionalität und damit die inhärente Moralität der Technik stärker zu berücksichtigen sei.

MICHAEL HUBRICH (Erlangen-Nürnberg) warf Niklas Luhmann, Alfred Schütz und Erving Goffman vor, in ihren Sozialtheorien Körper implizit als passives Nebeneinander statt Miteinander zu verstehen. Alternativ stellte er Merleau-Pontys Konzept des leiblich gerichteten Zur-Welt-Seins und der Zwischenleiblichkeit als Momente der wechselseitigen Ko-Konstitution von Situationen vor. Als Beleg für eine präreflexive Zwischenleiblichkeit und damit eine relationale Verflochtenheit führte er die Interaktion von Säugling und Mutter an, in welcher der Säugling aktiv, aber noch nicht bewusst an der Realisierung der Situation mitwirke. Zwischenleiblichkeit sei jedoch weder auf eine Dyade noch auf „idyllische Situationen“ (Lindemann) beschränkt. Unklar blieb bei dem Vortrag, wie tragfähig der Begriff der Zwischenleiblichkeit ist, denn was ist überhaupt das Dazwischen? Wäre die Konzeption des wechselseitigen Berührt-Werdens nicht ,eleganter‘?

Das Panel „Figurationssoziologie“ wurde von STEFANIE ERNST (Münster) mit einem Vortrag eröffnet, der sich anhand historischer und aktueller Beispiele mit der Gleichzeitigkeit von Rationalisierung und Affektivierung der Arbeit auseinandersetzte. Den individuellen Umgang damit, dass Körper und Emotionen heutzutage durch Wohlfühlergonomie und Gamification als Humanressourcen adressiert werden, analysierte Ernst mit Verweis auf den Figurationssoziologen Cas Wouters als Entstehungsprozess einer „dritten Natur“. Diese erlaube zunächst eine reflexive, flexible und spielerische Reaktion auf die zur zweiten Natur gewordenen Selbstzwänge – verdecke dabei jedoch, wie Ernst wiederholt betonte, sowohl Konflikte als auch die Prekarität der eigenen Lebenslage. Der figurationssoziologische Ansatz mit seinem Blick auf spezifische Verflechtungsweisen nimmt somit eine mittlere Position zwischen der Bejahung der Flexibilisierung und Mobilisierung der Arbeitswelt vonseiten der „Digitalen Nomaden“ sowie einer Kritik am Neoliberalismus ein. Inwieweit dabei die Konzepte Körper/Leib oder Zwischenleiblichkeit eine Rolle spielen, konnte nicht abschließend geklärt werden.

CORNELIA SCHADLER (München) stellte Norbert Elias' Figurationssoziologie den neueren Theorieangeboten des new materialism (Karen Barad, Rosi Braidotti, Donna Haraway) gegenüber, da für letztere Figurationen als Verflechtungszusammenhänge ebenfalls zentral sind. Anhand der zentralen Konzepte „Anti-Dualismus“, „radikale Immanenz“, „Transversalität“, „Uneinheitlichkeit“ und „radikale Differenz“ zeigte Schadler, wie im Werden materiell-semiotischer Ausdifferenzierungsprozesse ontologische Einheiten geschaffen und mit je spezifischen Machtpositionen und agency ausgestattet werden. Anhand von PAUL GOERIGKS Beispiel der Koordinierung von Betonarbeitern wurde u.a. die Frage diskutiert, wie Figurationen darstellbar gemacht werden können und wie man mit der Figurationssoziologie Brüche und Diskontinuitäten im Sozialen erklären kann.

Im Panel „Systemtheorie“ wurde die Beteiligung von Körper(n) an der sozialen Systembildung herausgearbeitet. SVEN LEWANDOWSKI (Würzburg) zeigte sich diesbezüglich in seinem erhellenden Vortrag allerdings skeptisch. Die Systemtheorie vermeide nämlich aufgrund der Ebenenunterscheidung zwischen psychischem System, organischem System (Körper) und Sozialsystem – und hier wiederum zwischen Interaktions-, Organisations- und Gesellschaftssystemen –, dass körperliche Interaktion direkten Einfluss auf die Theorie sozialer Systeme erlange. Darüber hinaus sei die Rede von dem Körper geradezu absurd, denn die Theorie könne immer nur systemspezifische Kommunikationen über Körper erfassen. Mit Blick auf die Körpersoziologie betonte Lewandowski vor allem das „Irritationspotenzial“ der Systemtheorie.

NIKOLAUS LEHNER (Wien) verknüpfte die medientheoretische Konzepte „Rauschen/Störung“, die nicht nur potenzielle Instabilität, sondern auch ein Reservoir für Sinngebung beschreiben, mit der Systemtheorie, um so „Sinnzusammenbrüche“ (Urs Stäheli) der Kommunikation zu erklären. Rauschen, betonte Lehner, könne sowohl kommunikativen als auch materiellen Ursprungs sein und sowohl als Material für Informationen dienen als auch Spuren in der Kommunikation hinterlassen. Ob es Rauschen überhaupt gebe, woher die Eigensinnigkeit des Rauschens komme oder ob sich dabei nicht eher um ein ex-post-Zurechnungsphänomen handle, wurde freilich kritisch diskutiert. MORITZ VON STETTEN (Köln) stellte anhand eines Beispiels aus der Performancekunst die Frage, ob man Systembildung nicht daraufhin untersuchen könne, welche körperlichen Praktiken die unwahrscheinliche Anschlussfähigkeit systemkonstitutierender Kommunikation fördern. Schließlich, so von Stetten, habe der Körper doch zwei Funktionen: als Projektionsfläche und Symbolträger sowie als Erzeuger sozialer Ereignisse.

Das Panel „Akteur-Netzwerk-Theorie“ (ANT) startete mit einem Beitrag von CORNELIUS SCHUBERT (Berlin), der am Beispiel des „sozialen Handelns mit der Hand“ die Besonderheit der Körper-Technik-Interaktion für die Sozialität herausarbeitete. Anknüpfend an Heinrich Popitz‘ Überlegungen zur „Organaneignung“ als anthropologisches Merkmal der Hand-Technik-Beziehung sowie an Bruno Latours Ausführungen zur Sozialität der Hybriden entwarf Schubert ein differenziertes Bild davon, wie der Körper in der ANT theoretisch verortet werden könnte. Mikrosoziologisch relevant werde der ‚Körper‘ dabei vor allem in seiner sinnlichen und seiner „Geschmacksdimension“, als verkörpertes Wissen und Gespür für die situierte Praxis. Vor diesem Hintergrund schlussfolgerte Schubert, Körper und Technik seien nicht nur „härter“ als das Soziale, sondern bräuchten auch „mehr Sorge und Pflege“.

Daran schloss der Vortrag von ALEXANDER ANTONY (Wien) insofern an, als er anhand des empirischen Beispiels „Integrative Atemtherapie“ den spürbar-spürenden Leib als Aktanten diskutierte. Antony nutzte diese Fallstudie, um mit den Heuristiken der ANT, die er handlungstheoritsch erweiterte, deren körpersoziologisches Potenzial zu illustrieren. Im Mittelpunkt standen das methodologische Primat der „Relationalität“, wie es Latours „Soziologie der Assoziationen“ formuliert, sowie dessen Konzepte der „Transformationsketten“ und „Übersetzungsprozesse“. So konnte Antony etwa jene konkreten Assoziationen aufzeigen, die die leibliche Praxis in der Atemtherapie situieren, beispielsweise die Relation von Matratze und Atemtherapieleib. Zudem ließen sich die Schnittstellen benennen, die zwischen den sprachlichen Anweisungen des Therapeuten und den leiblichen Übersetzungen der Klienten liegen.

Wie kaum anders zu erwarten, warf die Tagung mehr Fragen auf, als dass sie Antworten lieferte. Jede der Theorieperspektiven hat neben ihren Stärken auch begriffliche Schwächen, die gerade deshalb deutlich wurden, weil unterschiedliche Ansichten aufeinander trafen. Vielleicht war es dem Jubiläumsanlass geschuldet, dass die Referentinnen und Referenten dabei einen versöhnlichen Ton anschlugen und eher nach wechselseitigen Anschlüssen und Integrationsmöglichkeiten statt nach Abgrenzungen suchten. War die Annäherung zwischen Praxeologie und Phänomenologie wie auch zwischen Praxeologie und ANT noch nachvollziehbar beziehungsweise bekannt, so musste der Flirt zwischen Praxeologie und Systemtheorie oder zwischen ANT und Phänomenologie doch überraschen. Die Veranstalter schienen darüber nicht unbedingt erfreut. Denn nicht nur geriet damit der theoriespezifische Zugriff auf Körper, Bewegung und Sport etwas in den Hintergrund, sondern ebenso das eigentliche Tagungsthema. Wie die jeweiligen Theorien ausgehend vom Körper oder Leib (von Bewegung und Sport war – wenig überraschend – kaum die Rede) das Soziale denken könnten, wurde lediglich vereinzelt thematisiert. Vielleicht ist die Sektion aber auch noch zu jung, um so ‚große‘ Fragen zu diskutieren, geschweige denn zu beantworten. Man darf auf die Folgeveranstaltung zum nächsten Jubiläum gespannt sein.

Konferenzübersicht:

Grußworte des Sektionsvorstands und Einführung der Veranstalterinnen

Paula-Irene Villa (München), NaturKritikText. Körpersoziologische Fragen an die Feministische Theorie und Diskurstheorie

Panel Praxistheorie

Thomas Alkemeyer (Oldenburg), Praktiken und Praxis. Zur Relationalität von Ordnungs- und Selbstbildung

Martin Minarik (Hamburg), Praktiken der Objektivierung. Das Beispiel Taekwondo

Sophie Merit Müller (Mainz), Die Fabrikation perfektionibler Körper in Ballettstunden

Panel Phänomenologie

Gesa Lindemann (Oldenburg), Der sozial-symbolische Leib – ein raum-zeitlicher Operator

Denisa Butnaru (Freiburg), Sich bewegende Leibkörper. Zwischen Phänomenologie und Enhancement-Logik

Michael Hubrich (Erlangen-Nürnberg), Leib, Praxis, Kopräsenz. Praxistheoretische Leibphänomenologie als Soziologie interaktiver Anwesenheit

Panel Figurationssoziologie

Stefanie Ernst (Münster)., Das Soziale der Figurationen. Emotionssoziologische Aspekte modernen Arbeitens

Cornelia Schadler (München), Sozialität durch materiell-diskursive Grenzziehungen. Transhumane Körper als Teil von Figurationen

Paul Goerigk (Bielefeld), Körper bei der Arbeit

Sitzung der Sektion „Soziologie des Körpers und des Sports“

Panel Systemtheorie

Sven Lewandowski (Würzburg), Körper/System/Umwelt? Systemtheoretische Perspektiven (und Grenzen) der Körpersoziologie

Nikolaus Lehner (Wien), Das Rauschen des Körpers

Moritz von Stetten (Köln), Der Körper als soziales Medium. Zur Verortung körperlicher Praxen innerhalb der soziologischen Systemtheorie

Panel Akteur-Netzwerk-Theorie

Cornelius Schubert (Berlin), Soziales Handeln mit der Hand. Zur Mikrosoziologie von Technik und Körper

Alexander Antony (Wien), Der Leib – assoziiert, transformiert, (de-)aktiviert. Über „Atemarbeit“ und die Potentiale der ANT für eine Soziologie leiblicher Praxis

Fußnoten

1 Grenzrealisierung ist ein Signum lebendiger Dinge, die die Art ihres Kontakts zur Umgebung durch die zu ihnen gehörige Grenze selbst determinieren.

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Christina Müller.