Friedrich Lütge-Preis 2021

Call for Submissions der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte e.V. Deadline: 30. September 2020

Wie in den vergangenen Jahren schreibt die Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (GSWG) für 2021 wieder den Friedrich Lütge-Preis für hervorragende Dissertationen auf dem Gebiet der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte aus. Die Arbeit sollte nach dem 1. Oktober 2018 und an einer Universität im deutschsprachigen Raum eingereicht worden sein oder die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des deutschsprachigen Raums zum Thema haben. Der Preis ist mit 1.500 € dotiert.

Der alle zwei Jahre verliehene Preis ist nach dem Gründungsvorsitzenden der GSWG, Friedrich Lütge, benannt. Unter Federführung von Friedrich Lütge und unter Beteiligung von Wilhelm Abel, Hermann Kellenbenz und Herbert Hassinger wurde die GSWG am 18. Februar 1961 in Frankfurt am Main gegründet. Lütge war von 1961 bis zu seinem Tod 1968 Vor-sitzender der Gesellschaft.

Über die Vergabe des Friedrich Lütge-Preises entscheidet eine dreiköpfige Jury, bestehend aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und der Schriftführerin der Gesellschaft. Die Arbeiten dürfen nicht mehr als 1,3 Mio. Zeichen (alles inkl.) umfassen. Für das Begutachtungsverfahren werden die Dissertation (ggf. die Monographie, falls bereits veröffentlicht, oder deren Druckfahnen), Kopien der Dissertationsgutachten und ein kurzer Lebenslauf benötigt, jeweils (und nur) als PDF-Datei.

Einreichungen werden bis zum 30. September 2020 an den Vorsitzenden der GSWG, Prof. Dr. Mark Spoerer, erbeten. Der Preis wird auf der 29. Arbeitstagung der GSWG (voraussichtlich 7.-9. April 2021) in Wien verliehen.

Kontakt: Mark Spoerer, Universität Regensburg, D-93040 Regensburg, Tel.: +49/941/943-5750, e-mail: GSWG(at)ur(dot)de, www.gswg.eu.

Bisherige Preisträger:

2005 Ingo Köhler: Die „Arisierung“ der Privatbanken im Dritten Reich. Verdrängung, Ausschaltung und die Frage der Wiedergutmachung

2007 Peter Kramper: Neue Heimat. Unternehmenspolitik und Unternehmensentwick-lung im gewerkschaftlichen Wohnungs- und Städtebau 1950–1982

2009 Alexander Engel: Farben der Globalisierung. Die Entstehung moderner Märkte für Farbstoffe 1500–1900

2011 – 2013 Tobias Alexander Jopp: Insurance, Fund Size, and Concentration ‒ Prussian Miners’ Knappschaften in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries and Their Quest for Optimal Scale

2015 Matthias Schmelzer: The Hegemony of Growth. The Making and Remaking of the Economic Growth Paradigm and the OECD

2017 Paul-Moritz Rabe: Die Stadt und das Geld. Haushalt und Herrschaft im national-sozialistischen München

2019 Michael Buchner: Die Spielregeln der Börse. Institutionen, Kultur und die Grundlagen des Wertpapierhandels in Berlin und London, ca. 1860-1914

Zum Preisausschreiben (PDF)