Materialität – Digitalisierung – Bildung

Call for Papers für eine Tagung vom 25. bis 26. Februar 2021 an der FernUniversität Hagen. Deadline: 1. September 2020

Besitzt die digitale Sphäre eine Materialität? Kaum ein Aspekt wurde in der Entstehungs­geschichte der Digitalisierung öfter ignoriert, unterschätzt oder infrage gestellt wie der materielle Charakter des Digitalen und der Einfluss von Materialität auf digitale Medien. Angefangen von der Benutzerillusion des Bildschirms über die von John Perry Barlow (1996) verfasste Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace – einem herrschaftsfreien Raum, den wir alle ‚körperlos‘ betreten könnten – und die „cyber-culture“ (Negroponte 1996) bis hin zu „On­line­identitäten“ (Turkle 1995), aus denen später die Onlineprofile in sozialen Netzwerken (boyd 2004) wurden. Stets bildete das Digitale, das Virtuelle eine Art Gegenpol zur Mate­ri­alität der realen, analogen Welt. Diese Dichotomie betrifft sowohl erziehungs­wissenschaft­liche Theoriebildung als auch pädagogische Praxis, so etwa die Gegenüber­stellung von technikskeptischen und -euphorischen Positionen oder die Unterscheidung von virtueller und Präsenzlehre. Dagegen existieren Beispiele, in denen die Materialität des Digi­talen ganz ‚reale‘ Effekte hat: so kostet eine Suchanfrage bei Google etwa vier Watt Strom pro Stunde und verursacht zwei Gramm CO2-Ausstoß, digitales Homeschooling verschärft bestehende Bildungsungleichheiten und VR-Technologien entbinden Bildungs­objekte von ihrer bisheri­gen räumlichen und zeitlichen Situierung. An diesen Bei­spielen wird deutlich, dass Materiali­tät, Digitalisierung und Bildung auf vielfältige Weise miteinander ver­schränkt sind.

Ziel der Tagung ist es, diese komplexen Verschränkungen aus erziehungs-, medien-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven zu ergründen und weiterzudenken. Dabei können u.a. folgende Themen­bereiche und Fragenkomplexe adressiert werden:

Ökologie, Netzwerke, Trans- und Posthumanismus

Digitale Artefakte verbrauchen Energie, Rohstoffe, erzeugen Treibhausgase und sind damit unmittelbar in den ökologischen Kreislauf eingebunden. Gleichzeitig transzendieren digitale Artefakte die Natur bzw. stellen ein weiteres Element ihrer Domestizierung dar. Es stellt sich daher die Frage, wie mit der Ambivalenz beider Aspekte gerade in Bildungskontexten umgegangen werden kann, ohne dass eine binäre Ordnung zwischen „analog = natürlich“ und „digital = künstlich“ aufgebaut wird (Höfner et al. 2019; Sühlmann-Faul/Rammler 2018). Zudem wäre zu fragen, welche Effekte die digitalen Apparate auf die durch Ausbeutungs­verhältnisse gekennzeichnete Relation von Kapital und Arbeit haben (Dander 2020).

Digitale Technologien scheinen zudem andere Vorstellungen von Bildung zu offerieren, da Menschen durch die medialen Artefakte ihre verkörperten geistigen und audio-visuellen Fähig­keiten erweitern (transhumanistische Perspektive). Bildung wäre in solchen Kontexten als ein Geschehen innerhalb eines Netzwerkes situiert, das die Trennung zwischen res extensa und res cogitans aufhebt (posthumanistische Perspektive). Diese Konstellation wird kom­ple­xer, sobald Netzwerke zukünftig für sich selbst intelligibel werden. In diesem Zusammenhang wäre ebenfalls zu fragen, wie es sich mit der Materialität von digitalen pädagogischen Auf­schreibe­systemen verhält, insbesondere wie sich diese theoretisch und empirisch fassen lassen (Venturini et al. 2015). Passen diese sich in traditionelle pädagogische Beschreibun­gen, die von einer Subjekt-Objekt Trennung ausgehen, ein oder fügen diese dem Pädagogischen etwas Eigenes hinzu (Wunder 2020)? Wie strukturieren diese pädagogische Arrangements Bil­dungs­prozesse und welche Machtverhält­nisse inskribieren sich hierbei (Foucault 2015)?

Medialität und (Im-)Materialität

Im Gegensatz zu trans- und posthumanistischen Perspektiven verweist der Begriff der Mediali­tät auf eine anthro­pologische Kon­stante. Diese thematisiert die zeichen- und symbol­vermittelte Konstitution der Welt (Pietraß/Funiok 2010), der Menschen im Anschluss an humanistische Bildungs­kon­zep­tionen stets fragend, prüfend und reflektierend gegen­über­stehen. Sofern die Natur medialer Weltvermitt­lung im Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik verortet wird (Pietraß 2006), fungieren digitale Medien als Möglichkeits­räume für Wahrnehmung, Handlung und Erfahrung. Die Besonderheit solcher Möglichkeitsräume liegt darin, dass sie sich nicht auf der Ebene materieller Phänomene, sondern bereits davor er­öffnen (Mersch 2002; Wiesing 2012; Jörissen 2014). Im Digitalen entstehen folglich imma­teriell strukturierte Welten, die jedoch erfahrbar wie materielle Welten erscheinen, wenn­gleich sie nicht über Eigenschaften des Stoff­lichen verfügen (Mersch 2002).

Dieser Befund verlangt nach Beschreibungs- und Analysekategorien, die zwischen der Materialität der Welt und der Immaterialität des Digitalen vermitteln. Welchen Beitrag kann der Fokus auf die Erfahrungswelt der Subjekte für eine Beschreibung der materiellen Welt durch digitale Medien leisten? Wie verhalten sich immaterielle Möglichkeitsräume zu materiellen Erfahrungswelten, bei­spiels­weise im Hinblick auf empirisch beschreibbare Ästhetisierungsprozesse oder normative An­sprüche wie Freiheit, Selbstbestimmung oder Autonomie (Jörissen 2017)? Welches Potenzial besitzen mögliche Erweiterungen der erfahre­nen Gegen­standswelt um digitale Artefakte für Formen und Be­dingungen von Bildungs­prozes­sen?

Embodiment

Digitale Apparaturen, Techniken und Ordnungen verändern Formen bisheriger Körper­selbst­verhältnisse und Relationen zwischen Körpern. Im Kontext von datenbasierten Verkör­pe­rungs­regimen fungiert der Körper nicht selten als unbekannte ‚Rohmaterie‘, die es beispiels­weise durch Fitness-, Aktivitäts- und Stresstracker zu analysieren, zu beherrschen, zu vergleichen, zu flexibilisieren und zu optimieren gilt (Bernhard 2017). Die damit verbundene Objektivierung führt tendenziell zu einer Skepsis gegenüber der persönlichen Eigenwahr­nehmung und zur Überformung von Körperempfindungen durch Verdatung (Gerlek/Kappler/ Noji 2018). Gegen­über der vermeintlichen Opposition zwischen der Materialität des Körpers und seiner digitalen Selbstbeherrschung betonen praxeologische Zugänge die Verflochtenheit von tech­nischen Arrangements und Körperbezügen in den performativen Verkörperungsakten digitaler Lernset­tings (Allert/Asmussen/Richter 2019). Dabei stellt sich beispiels­weise die Frage nach den Spielräumen der Abweichung von flexibel-regulierenden Kalkülen in den digital vermittelten Verkörperungspraktiken (z. B. beim ‚Herumspielen‘ mit den Apparaten), aber auch nach den affirmativen Potenzialen korporaler Subjektivierungspraktiken (etwa im Hinblick auf unter­nehmerische und verwandte Formen der Selbstregierung). Welche theoretischen, methodo­logischen und empirischen Zugänge eignen sich, um das andiskutierte Spannungs­verhältnis von Subversion und Affirmation in lern- und bildungstheoretischer Sicht zu fassen? Eng damit verbunden steht zudem die Frage nach dem Bildungsgehalt von digitalen Vermessungsprak­tiken – zielen diese doch auf einen positivierten Umgang mit der Unbekann­ten des Körpers ab, während Bildung hingegen ein kritisch-distanziertes Reflexionsverhältnis meint, das Unge­wissheiten auszuhalten bereit ist (Damberger/Iske 2017).  

Digitale Spaltung(en)

Digitalisierung reproduziert Ungleichheiten. Sie führt zu einer Verstärkung, Invisibilisierung oder Erweiterung von bereits bestehenden Spaltungs- und Diskriminierungsstrukturen. Die damit einhergehenden Machtmechanismen beeinflussen nicht nur Wirkungsweisen und Konstruk­tions­prinzipien der Codierung von Automatisierungsprozessen (zero level divide, Iske/Klein/ Verständig 2016), so etwa Filterblasen und pattern discrimination durch Algo­rithmen (Apprich/Chun/Cramer/Steyerl 2018), oder (re-)produzieren den ungleichen Zu­gang zu Informationsmedien (first level divide, Wittmann 2006) und heterogene Nutzungs­gewohn­heiten von Usern (second level divide, Hargittai 2002). Darüber hinaus limi­tieren Macht­mechanismen auch die Reichweite des Gesehen-, Gehört- und Wahrgenommen-Werdens im Digitalen, die manchmal als voice divide bezeichnet wird (Klein 2004) und aktuell besonders Hate-Speech-Dynamiken in Sozialen Medien betrifft. Die Erforschung von Mechanismen digitaler Spaltung und digitaler Ungleichheit ist dabei so vielfältig wie die Phänomene selbst: von bildungs- und wissenssoziologischen über kommunikations- und medienwissenschaft­liche bis hin zu inter­sektionalen macht- und hegemonietheoretischen Zugängen aus der Geschlech­ter­forschung und den Disability Studies.

Im Anschluss an diese und ähnliche Perspektiven stellt sich die Frage, wie der Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Ungleichheitsdimensionen für digitale (medien-) päda­gogische Settings hergestellt werden kann. In welcher Weise interagieren digitale Spaltungsdynamiken in ästhetischen, numerischen und hegemonialen digitalen Ordnungen mit bereits bestehenden materiellen Ungleichheits- und Herrschaftsstrukturen? Welche Ansätze scheinen geeignet, solche ungleichheitsrelevanten Verschränkungsphänomene zu erforschen und wie werden da­bei ‚Materialität‘ bzw. ‚das Materielle‘ aufgefasst?

Bildungstheorie und Materialität

Geprägt durch den geisteswissenschaftlichen Sprachgebrauch ist Bildung als dreifache Rela­tion beschreibbar, die sich als Beziehung des Menschen zur materiellen, sozialen und subjek­tiven Welt aus­differenziert (z. B. Meder 2007; Koller 2012). Angenommene Aus­wirkungen des Digitalen auf „materielle Vor­gänge“ (Eagleton 2018, S. 44) lassen sowohl Veränderungen des Verhält­nisses zwischen Mensch und materieller Welt als auch damit verbundene Verän­derungen des Ver­hältnisses zwischen Mensch und sozialer sowie subjek­tiver Welt verhan­deln.

Offen ist in diesem Sinne, wie der Einfluss digitaler Medien für eine Bildung beschreibbar ist, die eine Prägung durch die „Materialität der Welt“ (Sesink 1997, S. 53) oder die „Mate­ri­alität pädagogischer Prozesse“ (Nohl/Wulf 2013) aufweist. Fraglich ist ebenso, welche Einflüsse die Materialität des Digitalen auf bildungsrelevante Theoriefiguren wie die Transformation des subjektiven Welt- und Selbstverhältnisses nimmt (z. B. Marotzki 1990). Darüber hinaus lässt der Sachverhalt, dass Materialität bereits als zentrale Dimension solcher Theorien gilt, die sich schwer mit der Anerkennung des frei handelnden Menschen tun, eine norma­tiv motivierte Posi­tionierung des Subjekts in bildungstheoretischen Diskursen in Frage stellen. Nicht zuletzt stellt sich damit die Frage nach dem bildungstheore­tischen Potenzial einer post-humanistischen Pädagogik, die unter anderem das Verhältnis von humanen und non-humanen Akteuren zum Gegenstand hat (Wimmer, 2014; Wunder 2018).

Einreichung von Beiträgen

Erwünscht sind zum einen theoretische Beiträge, die theoretisch-reflexiv oder prognostisch einen der skizzierten oder verwandten Bereiche in den Blick nehmen und kritisch diskutieren. Zum anderen sind empirische Beiträge willkommen, die aktuelle Befunde zu einem der Themen­bereiche vorstellen. Die Beiträge sollen so gestaltet werden, dass sie eine reine Vortragszeit von 20 Minuten nicht überschreiten. Anschließend wird Raum für Nachfragen und Diskussio­nen geboten.

Bitte senden Sie Ihr Abstract mit max. 3.000 Zeichen (zzgl. Literaturverzeichnis und Angaben zur Person) bis zum 01.09.2020 an: materialitaet-digitalisierung-bildung(at)fernuni-hagen(dot)de

Eine Rückmeldung zu Ihrem Beitrag erhalten Sie bis zum 05.10.2020. Die Übernachtungs- und Fahrtkosten für Referent*innen werden übernommen. Alle angenommenen Beiträge werden im Anschluss an die Tagung in einem Sammelband veröffentlicht.

Tagungsorganisation

Dr. Christian Leineweber (Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik)

Dr. Maximilian Waldmann (Lehrgebiet Bildung und Differenz)

Dr. Maik Wunder (Lehrgebiet Bildung und Differenz)

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Literaturverzeichnis

 

Allert, Heidrun/Asmussen, Michael/Richter, Christoph (2018): Formen von Subjektivierung und Unbestimmtheit in datengetriebenen Lerntechnologien – praxistheoretische Position. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft (21), S. 142-158.

Apprich, Clemens/Chun, Wendy Hui Kyong/Cramer, Florian/Steyerl, Hito (2019): Pattern Discrimination. London, Minneapolis: University of Minnesota Press.

 

Barlow, John P. (1996): A Declaration of the Independence of Cyberspace. www.eff. org/de/cyberspace-independence.

 

Bernhard, Andreas (2017): Komplizen des Erkennungsdienstes. Das Selbst in der digitalen Kultur. Frankfurt/Main: Fischer.

 

boyd, danah (2004): Friendster and Publicly Articulated Social Networks. Conference on Human Factors and Computing Systems. Vienna.

 

Damberger, Thomas/Iske, Stefan. (2017): Quantified Self aus bildungstheoretischer Perspektive. In: Biermann, Ralf/Verständig, Dan (Hg.): Das umkämpfte Netz: Macht- und medienbildungstheore­tische Analysen zum Digitale. Wiesbaden: Springer VS, S. 17-35.

 

Dander, Valentin (2020): Grundzüge einer Kritischen Politischen Ökonomie von Big Data Analytics - und ihre bildungstheoretischen Implikationen. In: Iske, Stefan/Fromme, Johan­nes/Verständig, Dan/Wilde, Katrin (Hg.): Big Data, Datafizierung und digitale Artefakte. Wiesbaden: Springer VS, S. 75-95.

 

Eagleton, Terry (2018): Materialismus – Die Welt erfassen und verändern. Wien: Promedia Verlag.

 

Gerlek, Selin/Kappler, Karolin/Noji, Eryk (2018): Digitale Medien in leiblichen Praktiken. In: Rebane, Gala (Hg.): Identität und kulturelle Praktiken im digitalen Zeitalter. Würzburg: Könighausen & Neumann, S. 59-73.

 

Höfner, Anja/Frick, Vivian/Chan, Jenny (2019): Was Bits und Bäume verbindet. Digitali­sierung nachhaltig gestalten.

 

Jörissen, Benjamin (2014): Digitale Medialität. In: Wulf, Christoph/Zirfas, Jörg (Hg.): Handbuch Pädagogische Anthropologie. Wiesbaden: Springer VS, S. 503-514.

 

Jörissen, Benjamin (2017): Subjektivation und „ästhetische Freiheit" in der post-digitalen Kultur. In: Taube, Gerd/Fuchs, Max/Braun, Tom (Hg.). Handbuch „Das starke Subjekt". Schlüsselbegriffe in Theorie und Praxis. München: kopaed, S. 187-200.

 

Klein, Alexandra (2004): Von „Digital Divide“ zu „Voice Divide“: Beratungsqualität im Internet. In: Otto, Hans-Uwe/Kutscher, Nadja (Hg.): Informelle Bildung online. Perspek­tiven für Bildung, Jugendarbeit und Medienpädagogik. Weinheim: Beltz Juventa, S.97-121.

 

Marotzki, Winfried (1990): Entwurf einer strukturalen Bildungstheorie – Biographietheore­tische Auslegung von Bildungsprozesssen in hochkomplexen Gesellschaften. Weinheim: DSV.

 

Meder, Norbert (2007): Der Lernprozess als performante Korrelation von Einzelnem und kultureller Welt. Eine bildungstheoretische Explikation des Begriffs. In: Spektrum Freizeit 7 1&2, S. 168-177.

 

Mersch, Dieter (2002): Ereignis und Aura – Untersuchungen zu einer Ästhetik des Perfor­mati­ven. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

 

Negroponte, Nicholas (1995): Being digital. New York: Alfred A. Knopf.

 

Nohl, Arnd-Michael (2011): Pädagogik der Dinge. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt. Online verfügbar unter www.content-select.com/index.php 3781550797.

 

Nohl, Arnd-Michael/Wulf, Christoph (2013): Mensch und Ding – Die Materialität pädago­gischer Prozesse. Wiesbaden: Springer VS.

 

Pietraß, Manuela (2006): Mediale Erfahrungswelt und die Bildung Erwachsener. Bielefeld: wbv.

 

Pietraß, Manuela/Funiok, Rüdiger (2010): Medialität als Ausgangspunkt für die Frage nach dem Menschsein. In: dies. (Hg.): Mensch und Medien – Philosophische und sozial­wissenschaftliche Perspektiven. Wiesbaden: Springer VS, S. 7-22.

 

Sesink, Werner (1997): Die Materie der Bildung. Überlegungen zu einem neugefaßten Materialismus in der Bildungstheorie. In: Gamm, Hans-Jochen/Koneffke, Gernot (Hg.): Mündigkeit. Zur Neufassung materialistischer Bildungstheorie. Frankfurt am Main: Peter Lang, S. 53-65.

 

Sühlmann-Faul, Felix/Rammler, Stephan (2018): Der blinde Fleck der Digitalisierung. Wie sich Nachhaltigkeit und digitale Transformation in Einklang bringen lassen. München: oekom verlag.

 

Turkle, Sherry (1995): Life on the Screen. Identity in the Age of the Internet. New York: Simon and Schuster.

 

Verständig, Dan/Klein, Alexandra/Iske, Stefan (2016): Zero-Level Digital Divide – neues Netz und neue Ungleichheiten.  Siegen: Sozial: Analysen, Berichte, Kontroversen (21), S. 50-55.

 

Venturini, Tomaso/Latour, Bruno/Meunier, Axel (2015): Eine unerwartete Reise. Einige Lehren über Kontinuität aus den Erfahrungen des Sciences Po médialab. In: Süssenguth, Florian (Hg.): Die Gesellschaft der Daten. Über die digitale Transformation der sozialen Ordnung. 1. Auflage. Bielefeld: transcript-Verlag (Sozialtheorie), S. 17–39.

 

Wiesing, Lambert (2008): Was sind Medien? In: Münker, Stefan/Roesler, Alexander (Hg.): Was ist ein Medium? Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 235-248.

 

Wimmer, Michael (2014): Antihumanismus, Transhumanismus, Posthumanismus: Bildung nach ihrem Ende. In: Kluge, Sven (Hg.): Menschenverbesserung – Transhumanismus. Frank­furt am Main: Lang (Jahrbuch für Pädagogik, 2014), S. 237-265.

 

Wunder, Maik (2018): Symmetrische Anthropologie als reflexive Schlüsselkategorie zur Implementierung von digitaler Bildung. In: Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik (3), S. 31-35.

 

Wunder, Maik (2020): Das Mitspracherecht der Dinge – material turn und digitale Bildung. In: Bildung und Erziehung 73 (1), S. 76-90.