Dialektik der Modernisierung

Rezension zu "Das Ende der Illusionen" von Andreas Reckwitz

Mit seiner 2017 erschienenen Studie Die Gesellschaft der Singularitäten hat Andreas Reckwitz eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass die Soziologie noch über die Fähigkeit verfügt, ihre disparaten Beobachtungen der Gegenwart zu einem konzisen Gesamtbild zusammenzufügen. In der Disziplin teils zustimmend, teils eher verhalten aufgenommen – siehe die Beiträge im Soziopolis-Buchforum –, hat er der Gesellschaftstheorie weit über die Grenzen des Fachs hinaus öffentliche Aufmerksamkeit und einen prominenten Platz in den Feuilletons verschafft. Reckwitz’ neues Buch schließt unmittelbar an die Singularitäten-Studie an. Seinem Anspruch nach ebenfalls mehr als bloße Zeitdiagnose, umreißt der Band in fünf aufeinander aufbauenden Aufsätzen die Konturen der Gegenwartsgesellschaft und verortet sie im Rahmen einer Theorie der Moderne.

Ausgangspunkt ist der Befund eines umfassenden gesellschaftlichen Strukturwandels seit den 1970er-Jahren, in dem sich die industrielle Moderne der Nachkriegsjahrzehnte in eine neue Formation verwandelt hat, die Reckwitz unter das Signum der Spätmoderne stellt. War die Industriemoderne eine „Gesellschaft der Gleichen“ (Rosanvallon), gekennzeichnet durch Rationalisierung, Technisierung, Ausbau des Wohlfahrtsstaats und kulturellen Konformismus, so folgt die Spätmoderne einer Logik des Besonderen, die das Außergewöhnliche prämiert und in diesem Sinne von Standardisierung auf Singularisierung umstellt. Als wichtigste Ursachen dieser Transformation identifiziert Reckwitz den ökonomischen Übergang vom industriellen zum kognitiv-kulturellen Kapitalismus, die Digitalisierung sowie den Aufstieg einer neuen, hochqualifizierten und auf Selbstentfaltung hin orientierten Mittelschicht als gesellschaftliches Leitmilieu. Wie die ihr vorausgehende Formation produziert auch die Spätmoderne Asymmetrien: Der Aufwertung des Exzeptionellen entspricht die Abwertung all dessen, was mit der Logik des Allgemeinen assoziiert ist. Den Gewinnern steht eine – sehr viel größere – Zahl an Verlierern gegenüber. Die Gesellschaft der Singularitäten ist eine polarisierte Gesellschaft.

Diesen Friktionen räumt Reckwitz im neuen Buch deutlich mehr Raum ein. Jeder der fünf Aufsätze untersucht die gegenläufigen Dynamiken und die daraus resultierenden Spaltungslinien für einen bestimmten Bereich: Gegen Huntingtons Vorstellung eines Kampfes der Kulturen setzt Reckwitz die These von zwei konträren Formen der Kulturalisierung. Einer auf Diversität ausgerichteten gleichermaßen individualistischen wie kosmopolitischen Hyperkultur steht demnach ein Kulturessenzialismus gegenüber, der auf strikte Grenzen der Zugehörigkeit pocht und der eigenen Gemeinschaft unbedingten Vorrang einräumt. Eine friedliche Koexistenz beider setzt voraus, dass beide einander als partikular missverstehen. Ihr Widerstreit tendiert deshalb dazu, antagonistisch zu verhärten. Hyperkulturalisten und Kulturessenzialisten stehen sich dann als unversöhnliche Feinde gegenüber. Gegen den singularistischen Kult des Besonderen, der sich das eine Mal auf das Individuum, das andere Mal auf ein ethnisch, religiös oder national bestimmtes Kollektiv bezieht, bringt Reckwitz ein doing universality in Anschlag, das einerseits „die Grenzen der Gemeinschaft“ (Plessner) anerkennt und andererseits kulturelle Heterogenität nicht umstandslos feiert, sondern als Herausforderung begreift, die fortwährender Arbeit am Allgemeinen bedarf.

Polarisierung kennzeichnet auch die sozialstrukturellen Umbrüche der Gegenwart, denen sich der zweite Aufsatz widmet. Die „nivellierte Mittelstandsgesellschaft“ der Nachkriegsjahrzehnte wurde, so Reckwitz, infolge des Aufkommens der postindustriellen Ökonomie, der Bildungsexpansion sowie des Wertewandels abgelöst von einer Drei-Klassen-Gesellschaft. Diese setzt sich zusammen aus einer akademisch geprägten neuen Mittelklasse, einer ebenfalls neuen Unterklasse, das unter prekären Bedingungen lebende Dienstleistungsproletariat, sowie der zwischen diesen beiden „eingeklemmten“ alten Mittelklasse. Hinzu kommt eine zahlenmäßig sehr kleine Oberklasse von Superreichen. Gegen die Diagnose einer „Abstiegsgesellschaft“ (Nachtwey) verweist Reckwitz auf die Gleichzeitigkeit von Aufstiegs- und Abstiegsdynamiken, welche insbesondere die alte Mittelklasse sowohl nach oben wie nach unten hin ausdünnen. Ohne die wachsenden Einkommens- und Vermögensdifferenzen herunterzuspielen, betont er die kulturelle Dimension der eher im Bourdieu‘schen als im Marx‘schen Sinne verstandenen Klassenspaltung. Politische Brisanz sieht er insbesondere in der sich vertiefenden Kluft zwischen neuer und alter Mittelklasse, die auch ein Auseinanderdriften von Bildungsgewinnern und -verlierern sowie von großstädtischen und ländlichen Milieus ist. Drei mögliche Zukunftsszenarien skizziert Reckwitz: eine Verschärfung der Spaltung und ein weiteres Schwinden der alten Mitte, eine Prekarisierung großer Bevölkerungsteile oder aber eine Stabilisierung nach oben, die eine neue Mittelstandsgesellschaft entstehen lässt.

Welches Szenario sich durchsetzen wird, das hängt vor allem vom weiteren ökonomischen Strukturwandel ab, den Reckwitz im dritten Aufsatz des Bandes untersucht. Auch hier widerspricht er eindimensional optimistischen beziehungsweise pessimistischen Deutungen und hebt zwei Merkmale der spätmodernen Ökonomie hervor: Zum einen handelt es sich um einen „polarisierten Postindustrialismus“, der sowohl die Zahl hochqualifizierter Wissensarbeiter als auch die der häufig im Niedriglohnsektor beschäftigten Geringqualifizierten ansteigen lässt, während im Dienstleistungsbereich wie in der Industrie Tätigkeiten, die mittlere Qualifikationen erfordern, massiv zurückgehen. Zum anderen hat sich der industrielle in einen „kognitiv-kulturellen Kapitalismus“ verwandelt, dessen Schwungrad die Produktion von Wissensgütern bildet. Selbst wo materielle Waren erzeugt werden, beruht der größere Teil der Wertschöpfung auf kognitiver Arbeit und immateriellem Kapital (Patente, Lizenzen, Markenrechte und so weiter). Besondere Bedeutung kommt jenen Gütern zu, die kulturell aufgeladen sind, weil ihr Konsum einen symbolischen, ästhetischen, narrativen oder ethischen Wert und dadurch Singularisierung verspricht. Die Skalierbarkeit vieler kognitiver Güter, deren Entwicklung äußerst aufwändig ist, deren serielle Produktion aber nur geringe Kosten verursacht, sorgt dafür, dass sich der wirtschaftliche Erfolg auf wenige Unternehmen konzentriert. Der kognitiv-kulturelle Kapitalismus schafft Winner-take-all-Märkte – eine weitere Polarisierungsdynamik. Radikalisiert werden diese Asymmetrien noch durch die konsequente Ökonomisierung des Sozialen, die Ausweitung von Wettbewerbsmechanismen auf alle Lebensbereiche. In dem Maße, in dem jede und jeder angehalten ist, sich auf den ubiquitären Aufmerksamkeits-, Beziehungs- und Arbeitsmärkten durch Alleinstellungsmerkmale hervorzutun, wird Singularisierung zur ökonomischen Überlebensstrategie.

Dass die Einzelnen ihre Besonderheit nicht nur unter dem Imperativ der Selbstvermarktung, sondern ebenso im Zeichen der Selbstverwirklichung kultivieren, ist Gegenstand des vierten Aufsatzes, der den Paradoxien der zeitgenössischen Subjektkultur nachgeht. Reckwitz arbeitet heraus, dass im selben Maße, wie positive Emotionen mobilisiert auch negative Emotionen geschürt werden: Dem Streben nach Authentizität, Einzigartigkeit und intensiven Erlebnissen steht die Erschöpfung der Dauerüberforderten gegenüber; das permanente Vergleichen mit den anderen löst nicht nur Versagensängste und Inferioritätsgefühle aus, sondern auch Neid und Wut. Die höchst ungleiche Verteilung von Lebenschancen und Befriedigungsmöglichkeiten unter dem Regime des Markts, die widersprüchliche Verknüpfung des romantischen Selbstverwirklichungsideals mit dem bürgerlichen Erfolgsstreben, die Tücken fortlaufender Introspektion, welche die Individuen zu Gefangenen ihres subjektiven Erlebens machen, die soziale Norm eines expansiven und experimentellen Ichs, das seine Potenziale realisieren soll und sich deshalb unentwegt optimieren muss, schließlich die Dethematisierung negativer Unverfügbarkeiten wie Tod oder Krankheit, welche den Einzelnen die persönliche Verantwortung für ihr Scheitern oder belastende Lebensumstände aufbürdet – all das setzt eine Enttäuschungsspirale in Gang, der das spätmoderne Subjekt schwerlich entkommt. Als mögliche Korrektive bringt Reckwitz zum einen eine Entökonomisierung des Sozialen ins Spiel, zum anderen verknüpft er Psychoanalyse und Stoizismus und plädiert für mehr Ambiguitätstoleranz sowie Fähigkeit zur Affektdistanzierung.

Der Band schließt mit einem Beitrag zu den politischen Bruchlinien der Gegenwart, als deren wichtigste Reckwitz die „internationale populistische Revolte“ ausmacht. Ohne die Differenzen zwischen den unterschiedlichen Populismen zu nivellieren, insistiert er darauf, dass der Rückgriff auf das vertraute Rechts-links-Schema nicht ausreicht, um die Ursachen dieser Revolte zu begreifen. Er stellt dem ein Modell einander ablösender politischer Paradigmen entgegen, die jeweils auf Krisenerfahrungen antworten und spezifische Regierungstechniken als übergreifende „Problembearbeitungsformeln“ entwickeln. (In Foucault‘sche Terminologie übersetzt, ließe sich auch von Gouvernementalitäten sprechen.) Auf das sozial-korporatistische Paradigma der Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg folgte demnach ab den 1970er-Jahren das liberal-apertistische Paradigma, dessen Erschöpfung der gegenwärtige Aufstieg der Populisten markiert. Paradigmen geraten dann in eine Krise, so Reckwitz’ These, wenn ihre vormals bewährten Problembearbeitungsstrategien keine angemessenen Lösungen für veränderte gesellschaftliche Bedingungen bereithalten oder wenn diese Strategien nichtintendierte Folgen zeitigen. Reckwitz führt dafür den Begriff der „politischen Paradoxie“ ein. So erzeugte der als Antwort auf die soziale Frage entstandene korporatistische Wohlfahrtsstaat eine Kultur der Abhängigkeit, während der neoliberale Marktradikalismus als Antwort auf die ausufernde staatliche Regulierung die soziale Ungleichheit verschärft und die öffentliche Infrastruktur vernachlässigt hat. Auf Überregulierungskrisen folgen Dyamisierungsanstrengungen, auf Über­dyna­misierungskrisen neue Versuche der Regulierung.

Aus dieser Dialektik der Modernisierung ergibt sich logisch die Richtung, in der Reckwitz nach Auswegen aus der aktuellen Krise des liberal-apertistischen Paradigmas sucht: Wenn die neoliberale Wettbewerbsorientierung, wie beschrieben, soziale Polarisierungen verschärft und parallel dazu die kulturelle Liberalisierung der Erosion des gesellschaftlichen Konsenses über Normen des Zusammenlebens wenig entgegenzusetzen hat, wenn Globalisierung und technokratische Sachzwangpolitiken die Institutionen der liberalen Demokratie aushöhlen, wofür die populistische Revolte ein Symptom darstellt, dann bedarf es einer ökonomischen, kulturellen und politischen Einhegung des entfesselten Liberalismus. Reckwitz postuliert eine Revitalisierung des Allgemeinen, die allerdings das Rad nicht zurückdreht, sondern am Rahmen einer pluralistischen Demokratie festhält, die Diversität von Individuen und Gruppen anerkennt und populistische Gemeinschaftsimaginationen zurückweist. Ein solcher regulativer, einbettender Liberalismus hätte sich vielfältigen Herausforderungen zu stellen. Reckwitz nennt insbesondere die Überwindung des Meritokratismus mit seinen extremen Klassenspaltungen, die Angleichung der Lebensbedingungen zwischen prosperierenden Großstädten und abgehängten ländlichen Regionen, die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur, die Verständigung über verbindliche Grundregeln und -werte sowie eine Kultur der Reziprozität und Verantwortung für das Gemeinwesen. Was er als Konturen eines neuen Paradigmas präsentiert, ist erklärtermaßen eher Hoffnung und Programm als Zustandsbeschreibung; dass andere, düsterere Szenarien möglich, wenn nicht wahrscheinlich sind, räumt er ein. Aber er sieht eine realistische Chance, dass sich neben dem aufgeklärten und selbstkritischen Teil der neuen Mittelklasse auch Teile der alten Mittelklasse sowie der prekären Klasse im Zeichen des regulativen, einbettenden Liberalismus zusammenfinden.

Das Buch besticht durch die luzide Verbindung von Kulturdiagnostik, Sozialstrukturanalyse, politischer Soziologie und einer modernisierungstheoretisch grundierten Gesellschafts­theorie. Mehr als nur ein Sequel zur Gesellschaft der Singularitäten oder eine Aneinanderreihung von Einzelaufsätzen ist es selbst ein konziser Wurf, mit dem sich Reckwitz auch politisch weiter vorwagt als in seinen früheren Büchern. Er zieht große Linien und verzichtet auf impressionistische Details, vermeidet aber auch die Zentralperspektivik vieler Zeitbilder, die versuchen, die Gegenwart aus einem einzigen Punkt heraus zu erklären. Provokante und gerade darin oft simplifizierende Thesen sind seine Sache nicht, dystopische Dramatisierungsrhetorik liegt ihm so fern wie trotziger Fortschrittsoptimismus. Wer so auf die Wirklichkeit schaut, sieht mehr und begreift besser, was er sieht.

Reckwitz’ ausgeprägter Wille zur gesellschaftstheoretischen Synthese zeitigt indes auch Probleme: Die beträchtliche Flughöhe sorgt für Übersicht, lässt das Panorama aber, bei aller Differenziertheit, vielleicht auch allzu geordnet erscheinen. Was quer zu den großen Linien steht, bleibt dann unterbelichtet. Den neoliberalen, in Reckwitz’ Formulierung apertistisch-liberalen Marktradikalismus der letzten Jahrzehnte vor allem als Deregulierungsgeschehen zu fassen, verkennt beispielsweise die eminenten politischen Regulierungsanstrengungen, die zu seiner Durchsetzung erforderlich waren und ihn aufrechterhalten. Wenn er die Geschichte der letzten Jahrzehnte als Wechselspiel von Überregulations- und Überdynamisierungskrisen erzählt, denen jeweils komplementäre Paradigmen gegensteuern, so besitzt das zweifellos Plausibilität, vernachlässigt aber die widersprüchlichen Gleichzeitigkeiten innerhalb eines Paradigmas. Man kann dieses Narrativ pragmatistisch verstehen als zyklische Abfolge von Problem, Problemlösung, durch die Problemlösung generiertes neues Problem, auf das wiederum eine neue Problemlösung antwortet, unüberhörbar ist aber auch der moderierende Grundton. Reckwitz stellen sich gesellschaftliche Konflikte stets als Effekt von Vereinseitigungen dar, entsprechend oszillieren seine Vorschläge zu ihrer Lösung um eine imaginäre Mitte. Für die Gegenwart heißt das, gemeinsame Arbeit am Allgemeinen soll die Exzesse der Valorisierung des Besonderen kurieren. Auch dem möchte man emphatisch zustimmen, bliebe da nicht die Skepsis, ob sich der Distinktionsfuror der Hyperkulturalisten und der Gruppenegoismus der Kulturessenzialisten tatsächlich unter ein und dieselbe Logik der Singularisierung subsumieren lassen. Ein anderes Bild und andere Gegenstrategien ergeben sich, wenn man die populistische Revolte als ein Aufspreizen von Partikularitäten begreift, die Allgemeinheitsansprüche erheben und widerstreitende Positionen durch aggressive Politiken der Ausgrenzung nach außen und Homogenisierung nach innen zum Schweigen zu bringen versuchen. Entschieden widerspricht Reckwitz allerdings der These, vermeintliche Übertreibungen linksliberaler Identitätspolitik hätten den Aufstieg des Rechtspopulismus befördert und verweist stattdessen auf sozialstrukturelle Disparitäten sowie die Polarisierungsdynamik digitaler Medien.

Die moderierende Tonlage ist weniger eine Frage des intellektuellen Temperaments oder der politischen Klugheit als vielmehr eine der theoretischen Rahmung: Trotz seiner Aufmerksamkeit für Krisen und Paradigmenwechsel denkt Reckwitz die Geschichte der Gegenwart als Abfolge von Transformationen in der Moderne. Die Möglichkeit eines Bruchs mit der Moderne schließt er zwar nicht aus, macht sie aber nicht zum Gegenstand systematischer Reflexion. Seine Spätmoderne mag sich von der industriellen Hochmoderne noch so sehr unterscheiden – wie, das arbeitet er eindrucksvoll heraus – doch sie bleibt eine Etappe im Modernisierungsprozess. Dazu passt, dass die ökologische Krise und ihre möglicherweise katastrophischen Dimensionen in seiner Analyse so gut wie keine Rolle spielen: Eine einzige Fußnote geht auf die Fridays for Future-Bewegung ein, und im allerletzten Abschnitt des Buchs deutet er auf wenigen Zeilen an, dass der Klimawandel eine grundlegende Revision des Fortschrittsgedankens erzwingen könnte. Das ist alles. Den Gedanken, dass wir nicht mehr in der Spätmoderne, sondern schon in der Zuspätmoderne leben könnten, will er nicht denken.

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Martin Bauer.