Lieder vom Ende des Kapitalismus

Sammelrezension zu David Harvey, Immanuel Wallerstein u.a.

Immanuel Wallerstein / Randall Collins / Michael Mann / Georgi Derluguian / Craig Calhoun, Stirbt der Kapitalismus? Fünf Szenarien für das 21. Jahrhundert, Frankfurt / New York 2014.

David Harvey, Siebzehn Widersprüche und das Ende des Kapitalismus, Berlin 2015.

Nicht erst die Finanzkrise 2008 hat vielen klar gemacht, dass der westliche Kapitalismus in die Jahre gekommen ist. Seit dem Beginn des „langen Abschwungs“ (Robert Brenner) der Weltwirtschaft war erkennbar, dass sich der westliche Kapitalismus nicht mehr revitalisieren konnte. Ohne das monetäre Eigenblutdoping der Zentralbanken kommt er längst nicht mehr aus. Mit der letzten Krise hat sich allerdings nicht nur in der Soziologie eine regelrechte Lust am Untergang des Kapitalismus breitgemacht. Das ist insofern überraschend, als man sich doch lange – nach einem Aperçu von Fredric Jameson – zwar problemlos das Ende der Welt, jedoch nicht das Ende des Kapitalismus vorstellen konnte.

Die Lust am Untergang des Kapitalismus war im 20. Jahrhundert die Domäne der marxistischen Intellektuellen, deren Geschäftsmodell in der jüngeren Vergangenheit freilich nur mäßigen Erfolg hatte. Neue Konkurrenten sind deshalb auf den Plan getreten. Wolfgang Streeck, neben Thomas Piketty eine der international bedeutendsten Figuren der neuen Kapitalismuskritik, sieht den Kapitalismus von den säkularen Trends der Wachstumsverlangsamung, der Steigerung der Ungleichheit und des Wachstums der Staatsschulden bedroht, wodurch die Demokratie blockiert werde.1 Das ist auch wissenssoziologisch interessant, denn Streeck, viele Jahre Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln, gehörte ursprünglich nicht zur ersten Reihe der Kapitalismuskritiker, ganz im Gegenteil. Er war vielmehr einer der Pioniere der Korporatismusforschung. Womöglich war es ja das Scheitern des traditionellen keynesianischen Korporatismus, das ihn zu seinen drastischen Analysen geführt hat.2

Aus einer ganz anderen Tradition kommt eine weitere Gruppe der Untergangspropheten des Kapitalismus. Sie sehen in der Digitalisierung eine Transformation unserer Wirtschafts-, Lebens- und Kooperationsweisen heraufziehen, die dem Kapitalismus as we know it den Garaus macht. Am bekanntesten ist sicherlich der amerikanische Soziologe, Bestsellerautor, Regierungsberater und professionelle Großthesenproduzent Jeremy Rifkin. Seine Bücher tragen häufig Variationen von „Das Ende von“ sowie „Die Zukunft des“ im Titel. Sein jüngstes Buch, die Null-Grenzkosten-Gesellschaft, das etwas futurologisch, aber in einigen Punkten durchaus ernstzunehmend daherkommt, handelt vom neuen Wettbewerb um Produktivität in der digitalen Gesellschaft. Weil die Grenzkosten (d.h. Kosten für jede weitere zu produzierende Einheit) immer weiter sinken, schrumpfen auch die Gewinne so weit, dass die Lebensgrundlage des industriellen Kapitalismus bedroht ist.3 Dass bisweilen der Marx'sche Topos vom Fall der Profitrate in der neoklassischen Theorie präsentiert wird, entbehrt nicht einer gewissen historischen Ironie, da die Grenzkostentheorie ja das Gegenparadigma zur Arbeitswertlehre ist. Bei Rifkin wird der Niedergang des Kapitalismus ganz amerikanisch als die Chance für die Menschheit (darunter macht er es nicht) gedeutet.

Andere neue Lieder vom Ende des Kapitalismus, die inzwischen angestimmt wurden, klingen hingegen düster und katastrophisch. Trotz ihrer ähnlichen Melodien haben sie unterschiedliche Strophen und Refrains. Im Folgenden möchte ich das an zwei exemplarischen Büchern demonstrieren: David Harveys Siebzehn Widersprüche und das Ende des Kapitalismus sowie dem Diskussionsband Stirbt der Kapitalismus?, in dem führende makrohistorische Soziologen, angeführt von Immanuel Wallerstein, die strukturellen Krisen des Kapitalismus diskutieren. Dass es solche gibt, darin sind sich die Autoren einig; sie diskutieren also deren mannigfaltige Ursachen, stellen Vergleiche an und prüfen mögliche Lösungen. Der Band kommt ohne großen wissenschaftlichen Apparat aus, was seine Lesbarkeit allerdings nur scheinbar erhöht, da der Leser oft mit seinen Fragen hinsichtlich der Stichhaltigkeit der vorgebrachten Argumente allein bleibt. Arbeitsteilig widmet sich das Buch einerseits der Letaldiagnostik (woran stirbt der Kapitalismus?) und andererseits den Argumenten für die doch noch vorhandene Stabilität, die den Kapitalismus vor dem Hospiz bewahrt.

Keinen Zweifel an seiner Diagnose des moribunden Zustands des Kapitalismus lässt Immanuel Wallerstein in seinem Text, der so etwas wie der Leitbeitrag des Buches ist. Er spricht davon, dass sich der Kapitalismus im „Endstadium einer strukturellen Krise befindet“ (17), die allerdings noch zwanzig bis dreißig Jahre anhalten werde. Diese strukturelle Krise habe zwei Ursachen: Ein langer Konjunkturzyklus komme ebenso an sein Ende wie die US-amerikanische geopolitische Hegemonie. In ökonomischer Hinsicht orientiert er sich am Konzept der „langen Wellen der Konjunktur“ (sogenannten Kondratieff-Zyklen), das Auf- und Abschwünge in einen größeren historischen Kontext von technologischer Innovation und Kapitalakkumulation einbettet. Nach Wallerstein befindet sich die Weltwirtschaft nun in der langen Abschwungphase, in der die Kapitalakkumulation auf immer größere Hürden treffe, da die für ihr Fortdauern nötigen Quasi-Monopole dem stetig steigenden Wettbewerbsdruck globalisierter Märkte unterlägen.4

Dieses Argument bleibt jedoch leider völlig abstrakt. Die lange Krise, in der wir uns befinden, wird vor allem durch ihr Zusammenfallen mit der Hegemoniekrise der westlichen Welt gefährlich. Insbesondere die USA haben laut Wallerstein seit 1968 ihre globale Vormachtstellung sukzessive eingebüßt. In Kombination führen Wirtschafts- und Hegemoniekrise zu einer Verschärfung der globalen Unordnung. Zudem: „Die Verbindung von Austerität, Repression und der Suche nach kurzfristigem Geld verschlimmert noch die globale Situation. Das System blockiert sich dadurch immer mehr selbst“. (43) Was folgt daraus? Der Kapitalismus kann sich nach Wallerstein nicht mehr revitalisieren, er vertritt daher im Grunde die alte Linie Rosa Luxemburgs, die als einzige Alternativen entweder Sozialismus oder Barbarei sah. „Ob wir es zur Kenntnis nehmen oder auch nicht, wir leben bereits im Kampf um das Nachfolgesystem“. (44) Da es aber keinen „alternativen Geist“ gibt, der eine andere Welt wirksam einfordert, sieht Wallerstein die Perspektiven für eine andere, bessere Welt nicht allzu optimistisch: Die Wahrscheinlichkeit liege bei etwa fünfzig Prozent.

Aus einer deutlich anderen Richtung sieht Randall Collins die endgültige Krise des Kapitalismus kommen: Nicht Probleme der Kapitalakkumulation, sondern der Prozess der Informatisierung, technologischer Rationalisierung und Automatisierung führe zu einem Verschwinden der Mittelschicht. Collins ist dabei kaum weniger apodiktisch als Wallerstein. Die technologische Rationalisierung sei ein „langfristiger Strukturwandel, der mit großer Wahrscheinlichkeit dem Kapitalismus in den nächsten dreißig Jahren ein Ende macht“ (49). Das theoretische Paradigma für seine Analyse ist laut Collins ein „abgespeckter Marxismus“ als „Theorie der ökonomischen Langzeitkrise“ (50). Das ist durchaus verblüffend, denn der für seine Konfliktsoziologie bekannt gewordene Collins zählt eigentlich zum Lager der Weberianer. Mit seinem abgespeckten Marxismus tut er sich, seiner Analyse und dem Marxismus allerdings keinen Gefallen, da er die Vielschichtigkeit von Karl Marx‘ Denken in fast grotesker Weise verengt – und somit einen „Marxismus“ vertritt, dem gerade von Weberianern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu Recht gehörig auf die Finger gehauen wurde. Denn Collins' Interpretation des Marxismus enttarnt seinen Ansatz als puren Technikdeterminismus. Er nimmt das Thema des Kommunistischen Manifests auf, dem zufolge durch die Entwicklung der Produktivkräfte die „kleinen Mittelstände, die kleinen Industriellen, Kaufleute und Rentiers, die Handwerker und Bauern, alle diese Klassen […] ins Proletariat hinab“ fallen. Das geschehe allerdings nicht nur durch Krisen, sondern vor allem durch arbeitssparende Technologien. Im 21. Jahrhundert werde davon nicht nur die Industriearbeit betroffen sein, sondern auch die Wissens-, Kommunikations- und Verwaltungsarbeit, die klassische Domäne der Mittelklasse.

Technologische Verelendungstheorien haben immer wieder Konjunktur, vor allem in Zeiten der Transformation des Kapitalismus. Collins argumentiert dabei im Grunde wie Jeremy Rifkin oder die Oxford-Ökonomen Carl Frey und Benedict Osborne, die durch ihre Kalkulation berühmt geworden sind, dass durch die Digitalisierung fast die Hälfte aller Jobs in den USA bedroht seien.5 All diese Befunde haben den gleichen Fehler: sie sind Resultat einer ceteris-paribus-Betrachtung. Hält man die Berufsstruktur konstant, dann führen technologischer Fortschritt und Automatisierung zu Abwertungen bzw. Dequalifizierungen bestimmter Berufsgruppen. Weber, Scherenschleifer, Bergleute – diese Berufe gibt es nicht mehr, aber ihr Untergang fiel meist zusammen mit dem Aufstieg neuer Gruppen. Dieses Argument ist Collins durchaus bewusst – sein Einwand betrifft die Automatisierung der Automatisierung. Computer könnten schließlich Computer produzieren und programmieren, das wäre die Autopoiesis in Vollendung. Auch die anderen Auswege der Vergangenheit im Hinblick auf das Problem der Automatisierung, die geografische Ausdehnung der Märkte, Finanzialisierung, Staatsausgaben und verdeckte Keynesianismen würden nicht mehr greifen. Collins betrachtet sie, so könnte man sagen, wie Antibiotika: Dadurch, dass man sie zu häufig und so umfassend eingesetzt habe, hätten sie ihre Wirksamkeit eingebüßt.

Auf die Suche nach Lösungen begeben sich Michael Mann und Craig Calhoun. Sie schätzen den Kapitalismus in ihren Beiträgen ebenfalls durchaus als strukturell geschwächt ein, vor allem solange die neoliberalen Eliten sich nicht eines Besseren besännen und die deregulierten Märkte wieder einbetteten. Das Ende des Kapitalismus ist für den Machttheoretiker Mann aber keineswegs nah, da er keinen Grund sieht, warum der Kapitalismus nicht auch mit niedrigem Wachstum auskommen könnte. Schließlich seien die moderne Gesellschaft und der moderne Kapitalismus „keine Systeme“ im eigentlichen Sinne (90, 121). Es handele sich vielmehr um Überlappungen verschiedener Machtressourcen (ökonomisch, ideologisch, politisch, militärisch). Diese Machtverhältnisse besäßen ihre eigene Dynamik, sodass der Kapitalismus als System nicht gefährdet sei. Das Ende prognostiziert Mann eher für die revolutionäre Linke, da er keine Potenziale einer Transformation des Kapitalismus ausmachen kann. Viel wahrscheinlicher erscheint ihm ein Kapitalismus mit qualifizierter Mittel- und Oberschicht, die die Unterschicht als Versorgungsklasse entweder alimentiert oder einfach unterdrückt. Craig Calhoun wiederum rechnet trotz aller Probleme keineswegs mit einem Zusammenbruch des Kapitalismus, da dieser über genügend Mechanismen der Selbststabilisierung verfüge – gleichwohl plädiert er für tiefgreifende institutionelle Reformen.

Kann man nun Entwarnung geben? Vor lauter Kopfschütteln über die allzu drastischen Argumente von Wallerstein und Collins könnte man dazu neigen. Dabei vergisst man leicht, dass über die beiden schon früher einmal heftig die Köpfe geschüttelt wurden: Ende der 1970er-Jahre hatten beide Autoren das Ende der Sowjetunion und des Ostblocks prophezeit. Deshalb sollte man doch etwas vorsichtig sein, die Prognosen dieser Soziologen vorschnell vom Tisch zu wischen.

Einen Grund zur Entwarnung gibt auch David Harvey nicht. Er gehört zu den prominentesten Marxisten des angelsächsischen Raums und ist sowohl für seine stadtsoziologischen wie auch seine ökonomischen Arbeiten bekannt geworden. Insofern ist sein Marxismus keine geborgte Theorie wie etwa bei Collins. Harveys Buch Siebzehn Widersprüche und das Ende des Kapitalismus ist eine kritische Analyse des Gegenwartskapitalismus und eine substanzielle Einführung in das Marx'sche Denken. Der Leser wird dabei nicht nur in die Grundbegriffe der Marx'schen Theorie (z.B. den Widerspruch von Gebrauchswert und Tauschwert) eingeführt, sondern kann sie anhand einer konkreten Problemstellung – etwa der Krise des Immobilienmarktes – nachvollziehen: Der Gebrauchswert eines Hauses liegt darin, dass man in ihm wohnen kann. Man es aber auch für einen guten Preis verkaufen – das ist sein Tauschwert. Vor der Immobilienkrise wurde vor allem der Tauschwert der Häuser maximiert und damit spekuliert, bis schließlich Hunderttausende Menschen ihre Wohnungen verloren und ebenso viele Wohnungen nach Zwangsräumungen leer standen und langsam verrotteten. Der Gebrauchswert bleibt auf der Strecke.

Das Marx'sche Werk dient Harvey eher als Werkzeug, scholastische Erörterungen liegen ihm fern. Allerdings ist dieses Buch Harveys wie schon der oben diskutierte Sammelband an eine breite Öffentlichkeit gerichtet, strebt von daher eher Breite und nicht im selben Maße wissenschaftliche Tiefe an. Leser, die vor allem fachwissenschaftlich interessiert sind, werden nur wenig Neues darin finden. Harvey geht in seinem Buch, wie es der Titel nahelegt, „widerspruchsorientiert“ und pragmatisch vor. Widersprüche, so Harvey, haben jedoch die „unangenehme Eigenschaft nicht gelöst, sondern nur verlagert zu werden“ (20). Und genau deshalb ist die Widerspruchsorientierung eine der angenehmsten Eigenschaften des Buches, denn Harvey unterlässt die apokalyptische Prophetie.

In drei Abschnitten, den „Grundwidersprüchen“ (z.B. Kapital und Arbeit), den „beweglichen Widersprüchen“ (z.B. Freiheit und Herrschaft) und schließlich den „gefährlichen“ Widersprüchen (Wachstum, Kapital und Natur und universelle Entfremdung) entwickelt Harvey seine Diagnose. Diese ist alles andere als beruhigend, denn Harvey zeigt, wie sich die gefährlichen Widersprüche des Kapitalismus in den letzten Jahren in fast allen Bereichen verschärft haben und wie sie auf immer größere systemische Grenzen stoßen, deren Überwindung jeweils neue Widersprüche erzeugt. Anders als Michael Mann sieht Harvey die Wachstumskrise des Kapitalismus als äußerst kritisch für dessen innere Dynamik an. Die Notwendigkeit einer erweiterten kapitalistischen Akkumulation sei nicht zu bestreiten: „Eine kapitalistische Wirtschaft mit Nullwachstum ist ein logischer Widerspruch […] Nullwachstum führt immer in eine Krise des Kapitals“ (270). Der Zwang zum Wachstum ist von seiner Grundanlage her „notwendigerweise exponentiell“ (258). Da es jedoch irgendwann auf immer größere materielle Hürden stoße, finde das Wachstum vor allem in der Sphäre des fiktiven Kapitals auf den Finanzmärkten statt. Es komme zu einem Teufelskreis und immer größeren Instabilitäten – sowie zu wachsenden Widersprüchen in anderen Bereichen: Würde man es schaffen, mehr Wachstum zu erzeugen, wäre der Preis wahrscheinlich ein Anstieg der Ungleichheit und insbesondere eine größere Umweltverschmutzung und ein höherer CO2-Ausstoß. Die Krise des Kapitalismus wird über die Krise der Umwelt noch verstärkt und vice versa.

Gleichwohl würden nicht alle von Harvey behandelten Widersprüche zum Untergang des Kapitalismus führen, dieser werde sich nicht von selbst erledigen. Es brauche ein Subjekt, eine Bewegung, aber dafür sei eine globale Bewegung eines „revolutionären Humanismus“ (329) vonnöten, die sich mit Leidenschaft in diesen Kampf stürzt. Damit es diese geben kann, liefert Harvey auch gleich ein paar Ordnungsideen für eine bessere Welt mit, in der Postwachstum, ökologisches Denken, Freiheit und Nicht-Entfremdung im Zentrum stehen. Harvey ist in seinem Fazit optimistischer als Wallerstein, Collins oder Mann, die eher einen autoritären Spätkapitalismus fürchten. Zumindest für alle erwähnten Autoren gilt aber der mildernde Umstand, dass Prognosen immer schwierig sind, besonders dann, wenn sie die Zukunft betreffen.

Fußnoten

1 Wolfgang Streeck, How will Capitalism end?, in: New Left Review (II) 87, 2014, S. 35–64.

2 Streeck ist jedoch in politischer Hinsicht kein Radikaler geworden, zumindest nicht öffentlich. Während Thomas Piketty – etwa als Berater der spanischen Populisten von Podemos – ein politisches Programm mit seiner Analyse verknüpft, warnt Streeck düster davor, dass es weitere Unruhen wie z.B. in Großbritannien geben werde, falls sich politisch nichts ändere. Er führt jedoch eher einen interelitären Diskurs, der die Einflussreichsten vor den Konsequenzen ihres eigenen Handelns warnt.

3 Jeremy Rifkin, Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft. Das Internet der Dinge, kollaboratives Eigentum und der Rückzug des Kapitalismus, Frankfurt/New York 2014.

4 In seiner Argumentation ignoriert er die gesamte Transformation zu Quasi-Monopolen wie Google oder Amazon im Zuge der Digitalisierung des Kapitalismus.

5 Vgl. Carl B. Frey und Michael A. Osborne, The Future of Employment: How Susceptible are Jobs to Computerisation?, Oxford Martin School, University of Oxford 2013.

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Christina Müller.