Das Ende einer Legende

Rezension zu "Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen. Warum es kein Wunder ist, dass wir reich geworden sind" von Ulrike Herrmann

Eine klare Argumentation und ihr unverblümter Stil sind charakteristisch für die Ulrike Herrmanns Analysen. So schreibt die taz-Wirtschaftskorrespondentin, die 2019 für ihren kritischen und pointierten Journalismus mit dem Otto Brenner Preis „Spezial“ ausgezeichnet wurde, zur aktuellen Lage: „Die Corona-Epidemie verursacht eine Wirtschaftskrise, die einzigartig in der Geschichte des Kapitalismus ist. Noch nie hat ein Erreger die globale Produktion lahmgelegt, was für eine Exportnation wie Deutschland besonders bedrohlich ist.“[1] Ein paar Tage später lobt sie mit pathetisch anmutenden Worten die Europäische Zentralbank: „Die EZB hat alles richtig gemacht. Sie hat den ökonomischen Rahmen geschaffen, damit die Politik handeln kann. Dies ist ein großer Moment für Europa. Die Eurozone hat noch immer viele Schwächen, aber in der Krise zeigt sich, dass zumindest die Zentralbank funktioniert. Dieses Wissen wird bleiben, auch wenn Corona längst vorbei ist.“[2]

In Herrmanns aktuellen Artikeln klingt an, was sie auch in ihrem jüngsten Buch beleuchtet: Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen. Warum es kein Wunder ist, dass wir reich geworden sind. In ihrer knappen Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik in zwölf Kapiteln fragt und beantwortet sie, warum sich ein militärisch und moralisch geschlagenes Land – entgegen aller Annahmen – wirtschaftlich derart stark entwickeln konnte. Dabei interessiert sie sich für die Erfolgserzählungen der Bundesrepublik, für den Mythos vom Wiederaufstieg, für das Märchen vom Wirtschaftswunder, das die fleißigen (West-)Deutschen vollbrachten und für das nationale Symbol des Exportweltmeisters. Herrmann setzt diesen märchenhaften Erzählungen kontrastierende Fakten entgegen. Ihr Buch hat also eine doppelte Stoßrichtung: Indem es die vermeintlichen Wunder hinterfragt, ihnen auf den Grund geht, will es neue Perspektiven eröffnen und andere Lesarten ermöglichen. Denn die Autorin ist überzeugt, dass die Geschichten von der Währungsreform, dem Wirtschaftswunder, der Rentenreform, der starken D-Mark – samt ihrer Hüterin, der Bundesbank – und von der angeblich teuren Wiedervereinigung letztlich „eine unschöne Vergangenheit glorifizieren“ (S. 247).

Die Erzählungen der Wunder von Bern (Fußballweltmeisterschaft 1954) und Lengede (Grubenunglück 1963) und die Erfolgsgeschichten westdeutscher Unternehmen machen den Eindruck, als sei die Nachfrage nach säkularen Heilsgeschichten zur Jahrhundertmitte, während und gleich nach der NS-Herrschaft, besonders groß gewesen.

Der Wirtschaftsaufschwung der Nachkriegszeit ist dabei wohl das eindrücklichste Beispiel für ein säkulares Wunder in der Geschichte der Bundesrepublik. Herrmann zeichnet nach, wie der rasche Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gelang und welche Persönlichkeiten dabei eine zentrale Rolle spielten. Dabei will sie vor allem den Mythos eines Mannes dekonstruieren: Ludwig Erhard, der erste Wirtschaftsminister (1949–1963) und spätere Kanzler (1963–1966) der Bundesrepublik, wird gemeinhin als Schlüsselfigur des Wirtschaftswunders gesehen, sein Credo „Wohlstand für alle“ gilt als Ausweis des Aufbaus aus Ruinen. Doch Herrmann meint, es sei an der Zeit, das Denkmal Erhard zu stürzen.

Keineswegs habe „Westdeutschland ein einzigartiges ‚Wirtschaftswunder‘ erlebt, beispiellos in der ganzen Welt, das allein der Währungsreform 1948 zu verdanken sei. Nichts davon stimmt.“ (S. 33) Um die Anfänge der bundesdeutschen Nachkriegswirtschaft zu verstehen, ruft sie der Leserschaft zunächst die NS-Ökonomie und die relative Schwäche der deutschen Volkswirtschaft in Erinnerung: Das Deutsche Reich mit seiner strauchelnden Wirtschaft, mit einem hohen Anteil an Landwirtschaft und mit einem Pro-Kopf-Einkommen, das halb so hoch wie war wie sein US-amerikanisches Äquivalent, sei „schlicht zu arm gewesen, um einen Weltkrieg zu gewinnen“ (S. 15). Hitler sei deshalb an Großbritannien gescheitert, weil seiner Nation die Wirtschaftskraft gefehlt habe, um die Briten zu besiegen.

Die Mär von der „Stunde Null“ beschreibt Deutschland als Trümmerfeld, dessen Transportanlagen und Fabriken weitgehend verwüstet gewesen seien. Doch tatsächlich, so Herrmann, war die Wiederaufnahme der Produktion durch die Bombenschäden kaum beeinträchtigt, denn ein erstaunlich großer Teil des Produktionsapparates war nach Kriegsende noch vorhanden. Auch blieben die Demontagen relativ marginal. Allein die zerstörten Transportwege hemmten die Erholung der Wirtschaft. Die Fabriken seien größtenteils unversehrt geblieben, daher verdanke sich die Initialzündung für den wirtschaftlichen Aufschwung eben nicht der Währungsreform, wie Herrmann mit Verweis auf Forschungen von Albrecht Ritschl betont: „Die Wirtschaft wuchs also längst, als am 20. Juni 1948 die Währungsreform stattfand.“ (S. 35) Dass die D-Mark dennoch zum nationalen Symbol des Wiederaufstiegs wurde, lag vor allem an der psychologischen Wirkung des „Schaufenstereffekts“: Lange entbehrte Waren waren plötzlich wieder verfügbar.

Die Währungsreform habe den Aufschwung nicht wesentlich beschleunigt, argumentiert Herrmann mit dem Wirtschaftshistoriker Werner Abelshauser. Auch sei sie kein deutsches Vorhaben gewesen, obwohl sie gemeinhin eng mit dem Namen Ludwig Erhards verknüpft werde; vielmehr wurde diese Reform von US-Amerikanern entwickelt und durchgesetzt. Das Konzept, die enorme Geldmenge von 56 Milliarden Reichsmark aus dem Verkehr zu ziehen, entwarfen die Experten Gerhard Colm, Joseph Dodge und Raymond Goldsmith im mit ihren Initialen abgekürzten CDG-Plan. Die westdeutschen Vorstellungen waren im Homburger Plan festgehalten, der ab 1947 von der Sonderstelle Geld und Kredit entworfen wurde, einem Gremium, dem Ludwig Erhard vorstand. Dessen Vorschlag blieb im CDG-Plan der US-Amerikaner, der zunächst daran scheiterte, dass sich die Alliierten nicht einig waren, weitgehend unberücksichtigt. Und wenngleich Erhard die Vaterschaft der D-Mark für sich beanspruchte, deren eigentlicher Schöpfer und zugleich der Architekt der Währungsreform war Edward Adam Tenenbaum, ein Verbindungsoffizier der US-Streitkräfte und Finanzexperte. „Ohne Tenenbaum wäre Erhard gescheitert“, betont auch der Volkswirtschaftler Carl-Ludwig Holtfrerich in der FAZ.[3]

Herrmann urteilt scharf über Erhard, als Wissenschaftler wie als Politiker: Er sei ein geschickter Opportunist, ein Lügner und vor allem ein lausiger Ökonom gewesen. Ab 1928 war der Nationalökonom aus Fürth, der den Konkurs des elterlichen Wäschehandelsgeschäfts erleben musste, wissenschaftlicher Assistent am Institut für Wirtschaftsbeobachtung der deutschen Fertigware, deren Geschäftsleitung er 1933 übernahm. In dieser Zeit knüpfte er wichtige Kontakte, die er während des Nationalsozialismus zu nutzen wusste: „So lückenhaft unser Wissen über die NS-Vergangenheit von Erhard ist – die bekannten Quellen reichen völlig aus, um nachzuweisen, dass er willig mit Gauleitern und Himmler-Behörden zusammengearbeitet hat. Er hatte keinerlei Vorbehalte gegen die rassenideologischen Vorgaben. Zudem wusste er detailliert über die Kriegsverbrechen und die Arisierungen Bescheid, denn viele seine Gutachten befassten sich mit deren ökonomischen Folgen. Erhard war ein NS-Profiteur.“[4]

Die Legende, dass er die Währungsreform entscheidend gestaltet und damit das Wirtschaftswunder ermöglicht hätte, habe Erhard selbst verbreitet. Herrmann verweist darauf, dass es nicht allein in Deutschland zum wirtschaftlichen Aufschwung kam, sondern im gesamten Europa. „Der Aufschwung setzte überall ein, ohne dass die jeweilige offizielle Wirtschaftspolitik den Ausschlag gegeben hätte.“ (S. 43) Das bundesdeutsche Wachstum – wie auch das Frankreichs, Österreichs und Italiens – verdankte sich der Verringerung eines technischen Rückstands, den zwei Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise verursacht hatten. Mit Erhard, diesem „talentierten Selbstdarsteller“ (S. 53), hätte das sogenannte Wunder nichts zu tun gehabt. Im Gegenteil, die Freigabe fast aller Preise gleich nach der Währungsreform sei ein fataler Fehler gewesen. Der Lohnstopp von 1937 war noch immer in Kraft, als allein die Lebensmittelpreise von Juni bis September 1948 um 18 Prozent stiegen, was zu großem Unmut in der Bevölkerung führte. „Hat nur der kleine Mann den Krieg verloren?“ hieß es auf einem Protesttransparent in Bremen in jenem Sommer. Am 12. November 1948 kam es dann auch zum ersten und bislang einzigen Generalstreik in der westdeutschen Geschichte (S. 47). Entsprechend änderte Erhard seine überhastete Strategie der freien Preise. Nun wurde beispielsweise Bekleidung in staatlich gelenkter, standardisierter und preisgünstiger Produktion hergestellt, sodass Ende 1948 allein 750.000 Paar „Jedermann-Schuhe“ ausgeliefert werden konnten (S. 48).

Folglich verdankte der „Dicke mit der Zigarre“, der wie das „personifizierte Wirtschaftswunder“ wirkte, seinen Ruf als ökonomisch erfolgreicher Aktionist keineswegs seinen Konzepten, sondern der geschickten Selbstinszenierung. Entscheidend für sein Ansehen war außerdem die Schwäche der SPD unter Kurt Schumacher, die mit ihren antikapitalistischen Vorstellungen nicht über ihre Stammwählerschaft hinaus mobilisieren konnte.

Herrmann bringt ihre vernichtende Erhard-Kritik mehrfach und vehement vor, als wolle sie der gegenwärtigen Spitze der Grünen ins Gewissen reden, die in Person Robert Habecks nach einer sozialen Marktwirtschaft à la Ludwig Erhard ruft. Leider verstellt die Autorin damit sich und ihrer Leserschaft den Blick auf die ebenfalls vorhandenen plausiblen Faktoren dieser wirkmächtigen Erzählung: Erhard hatte Verbündete in den Medien, vor allem in der Zeit und im Wirtschaftsressort der FAZ, bekannt als „Brigade Erhard“, wie Peter Hoeres in seiner kürzlich vorgelegten Geschichte der FAZ als Zeitung für Deutschland belegt.[5] Der Wirtschaftsminister Erhard wusste seine Geschichte vom „Wohlstand für alle“ immer wieder geschickt zu erzählen und er verfügte über die medialen Plattformen dafür – aber es war eben auch eine gute Geschichte, die Millionen fleißiger Menschen tagtäglich am eigenen Leib erlebten. Erhard, der „Gummilöwe“, gefiel „sich als verbindlicher, naiver Mahner und wohlwollender Volksmann“.[6] Bei aller Hybris verkörperte der jovial-zupackend auftretende Erhard für die Deutschen Aufbruch, Leistung und Genuss. Sein 1957 veröffentlichtes Buch Wohlstand für alle, mit dem er sich gern und häufig fotografieren ließ, wurde nicht nur zum Inbegriff einer florierenden, sondern der sozialen Marktwirtschaft.

Doch, so die Kernthese von Herrmanns Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen: „Die ‚soziale Marktwirtschaft’ war nicht sozial.“ (S. 104) Das missverständlich benannte Konzept strebte mitnichten eine ausgebaute Sozialpolitik an, es erklärte vielmehr den freien Markt an sich als sozial. Obwohl die Löhne und Gehälter zwischen 1950 und 1960 stiegen, die Arbeitszeiten sanken (von 48,6 auf weniger als 45 Wochenstunden) und die Urlaubszeiten anstiegen (von durchschnittlich 12 auf 20 Tage), wuchs die Wirtschaftsleistung weiter (um 157 Prozent). Aber, so Herrmann: „Ein großer Teil des Wachstums erreichte also gar nicht die Angestellten, sondern kam allein den Unternehmern zugute.“ (S. 105) Letztlich hätte die Behauptung von der sozialen Marktwirtschaft bloß die Kontinuität der Wirtschaftseliten bemäntelt. Das Wirtschaftswunder sei wahrhaftig ein Wunder gewesen – jedoch vor allem für die Industrie.

Auch die Einführung der neuen dynamischen Rente im Jahr 1957, laut Herrmann eine „strategische Meisterleistung Adenauers“ (S. 109), sei letztlich allein von den Arbeitnehmern bezahlt worden, da die Unternehmensgewinne durch die Rentenreform faktisch nicht belastet wurden. Stattdessen sei die bereinigte Lohnquote sogar gesunken. Dass Adenauer diese umstrittene Reform in Abstimmung mit der oppositionellen SPD durchgesetzt habe – wohlgemerkt gegen Erhards Widerstand – verweise auf ein prägendes Muster: Die großen Sozialreformen seien fortan immer von Union und SPD gemeinsam beschlossen worden, selbst wenn sie nicht zusammen regiert hätten.

Im angestrebten Ziel, „Exportweltmeister“ zu werden, und in dem Stolz darauf, dass Deutschland tatsächlich zum zweitgrößten Exportland der Welt wurde, wittert Herrmann letztlich westdeutsche Selbstgerechtigkeit. Im Übrigen handle es sich um „ein ziemlich schlechtes Geschäftsmodell“, da hiervon nur die Exportkonzerne profitierten. Auch die bei der Bundesbank angehäuften hohen Goldreserven seien allenfalls von geringem realen Nutzen: „Nicht die Exportüberschüsse und das Gold haben die Westdeutschen reich gemacht – sondern die Europäische Integration.“ (S. 94) Denn sie schuf überhaupt erst jenen Markt, den die Industrie benötigte, um produzieren und derart massiv exportieren zu können. „Ohne seine europäischen Nachbarn und die USA hätten die Westdeutschen kein Wirtschaftswunder erlebt. Der starke Aufschwung war nur durch den Marshallplan, die europäische Zahlungsunion und den gemeinsamen Markt möglich. Doch diese Realität wurde in der Bundesrepublik nicht anerkannt, sondern es setzte sich die Legende durch, der eigenen Wohlstand sei allein der ‚sozialen Marktwirtschaft’ zu verdanken. Diese Sicht war so wirkmächtig wie falsch.“ (S. 102 f.)

Im raschen Gang durch die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte geht es auch um gravierende industrielle Umbrüche. Die Textilindustrie, die 1950 rund zehn Prozent der Wirtschaftsleistung ausmachte, wurde fast stillschweigend abgewickelt. Ein Geflecht von Subventionsmaßnahmen im Umfang von 200 oder womöglich sogar 300 Milliarden Euro konnte den Bergbau nicht retten, der 1957 noch mehr als 600.000 Menschen beschäftigt hatte. „Irgendwann wird das Ruhrgebiet in einem giftigen See versinken“ (S. 129), prognostiziert die Autorin eingedenk der Ewigkeitslasten der einstigen Schlüsselindustrie. Die Steuerreform zugunsten der Reichen, die Agenda 2010 oder die Riester-Rente – Herrmann spart auch nicht an kritischen Bemerkungen über die Wirtschaftspolitik der rot-grünen Regierung. Auch der Bundesbank mit ihrem obersten Ziel der Geldwertstabilität wirft sie vor, großen Schaden angerichtet zu haben. Jeder politischen Kontrolle entzogen, habe sie als „Staat im Staat“ 1967 die Zinsen angehoben und damit die erste Rezession der Nachkriegszeit verursacht. Nach der Währungsunion 1990 hätten ihre Entscheidungen die Kredite verteuert und die Höhe der Staatsschulden mitverantwortet, die durch die Investitionen in den fünf neuen Ländern zustande kamen.

Herrmanns Panorama der deutschen Wirtschaftsentwicklung zielt neben der buchstäblichen Enttäuschung vertrauter Lesarten auch auf aktuelle Probleme wie den Erfolg populistischer Kräfte. Zur Erhard-Legende gehört der Mythos von der Bundesbank und der starken D-Mark. Sie nährt also die Vorstellung, dass Deutschland ganz alleine, ohne US-amerikanische Hilfe und ohne den europäischen Zusammenhalt, wirtschaftlichen Erfolg haben könnte: „Dieses Märchen, dass man ohne die Nachbarn vielleicht besser dran wäre, macht jetzt die AfD stark.“[7] Hermann vertritt die These der Kontinuität von kollektiven Übereinkünften, mit denen wir uns Rechenschaft über unsere Vergangenheit ablegen. Angesichts zukünftiger Herausforderungen fordert sie „weniger Wachstum“ und spricht sich zum einen gegen die Verzauberung bestimmter Ereignisse und zum anderen gegen die Vermeidung bestimmter Themen aus: Wer den „Markt“ zum vermeintlichen Sachzwang verkläre, „der der Demokratie entzogen“ sei (S. 251), der vereitele zukunftsgerechtes Handeln. Anders gesagt: Das Nachdenken über ein umweltverträgliches Wirtschaftsmodell darf die „soziale Marktwirtschaft“ nicht tabuisieren. Herrmanns Buch endet mit der Aufforderung zu einer bewussten Wirtschaftspolitik, wie es sie der Autorin zufolge nur zweimal in der bundesdeutschen Geschichte gegeben habe: als Adenauer sich für Europa entschied und als Helmut Kohl, die Bundesbank ignorierend, die Währungsunion forcierte. Das, die Kraft zur machtvollen Durchsetzung, sei Politik.

Fußnoten

[1] Ulrike Herrmann, Keine Probleme dazu erfinden. Panik um den Euro in der Coronakrise, in: taz, 12.3.2020, https://taz.de/Panik-um-den-Euro-in-der-Coronakrise/!5671504/ [28.3.2020].

[2] Ulrike Herrmann, Keine Angst vor Inflation. EZB schüttet Geld in die Coronakrise, in: taz, 19.3.2020, https://taz.de/EZB-schuettet-Geld-in-die-Coronakrise/!5672407/ [28.3.2020].

[3] Carl-Ludwig Holtfrerich, Wie ein amerikanischer Leutnant Ludwig Erhard half, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.5.2018, S. 16.

[4] Diese Aussage entstammt einer schriftlichen Stellungnahme der Autorin, die der Rezensentin vorliegt.

[5] Peter Hoeres, Zeitung für Deutschland. Die Geschichte der FAZ, München/Salzburg 2019.

[6] So Arnulf Baring / Gregor Schöllgen, Kanzler, Krisen, Koalitionen. Von Konrad Adenauer bis Angela Merkel, München 2002, S. 82.

[7] Ulrike Herrmann, „Erhard hat systematisch gelogen“, Interview von Benno Schirrmeister, in: taz, 29.10.2019, https://taz.de/!5633610/ [28.3.2020].

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Martin Bauer und Wibke Liebhart.