100 Jahre Frauenwahlrecht. Kampf, Kontext, Wirkung

Konferenz im Historischen Museum Frankfurt

Vor knapp 100 Jahren beteiligten sich die Frauen in Deutschland erstmals an politischen Wahlen. Die Konferenz dient dazu, eine große Ausstellung über das Frauenwahlrecht in Deutschland zu unterstützen, die 2018/2019 im Historischen Museum Frankfurt zu sehen sein wird. Die Tagung fragt danach, welche Rolle das Frauenwahlrecht auf dem Weg zur Gleichberechtigung gespielt hat. Auch geht es um die Frage, was das Wahlrecht in der Folge für den Lebensalltag der Frauen, aber auch für die Frauenbewegung bedeutet hat. Schließlich soll untersucht werden, wie das Frauenwahlrecht konkret durchgesetzt wurde und warum es nach dem Ersten Weltkrieg relativ viele Staaten umgesetzt haben.

Die Konferenz wird gemeinsam organisiert von: dem Archiv der deutschen Frauenbewegung (Dr. Kerstin Wolff); Hamburger Institut für Sozialforschung (PD Dr. Hedwig Richter); Cornelia Goethe-Zentrum an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. (Prof. Dr. Ulla Wischermann); Historisches Museum Frankfurt (Dr. Jan Gerchow, Dorothee Linnemann M.A.)

Die Konferenz beginnt mit einem Abendvortrag von Gabriele Britz, Bundesrichterin (Gießen), zum Thema "Die Rolle des Rechts für die Emanzipation der Frauen". 

Zum weiteren Programm (PDF)

Um Anmeldungen zur Tagung wird per E-Mail gebeten an: Dr. Frauke Geyken, Archiv der deutschen Frauenbewegung (geyken(at)addf-kassel(dot)de)

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