60 Jahre Römische Verträge – die Geburtsstunde der Europäischen Union Integration trotz Krise?

Crisis Talk

Mit der Unterzeichnung der Verträge über die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) seitens Frankreichs, Italiens, Belgiens, der Niederlande, Luxemburgs und Deutschlands am 25. März 1957 in Rom wurde der Grundstein für die europäische Integration gelegt. Es war die visionäre Antwort der Gründerstaaten auf die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. 60 Jahre später stellt sich die Frage, kann man und wenn ja welche Lehren aus den damaligen Entwicklungen für die Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen der EU ziehen. Darüber wollen wir wenige Tage nach dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU anlässlich des 60. Jubiläums in Rom mit Ihnen diskutieren.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Lunchimbiss ab 12.30 Uhr, Beginn der Veranstaltung 13.00 Uhr

Begrüßung
Mark Weinmeister, Hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Impuls
Prof. Dr. Andreas Wirsching, Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin

Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Christian Calliess, Europäisches Zentrum für politische Strategie, Europäische Kommission
Jo Leinen, Mitglied des Europäischen Parlaments
Prof. Dr. Andreas Wirsching, Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin

Moderation
Cornelia Primosch, EU-Korrespondentin des Österreichischen Rundfunks

Konzeption: Dr. Thorsten Thiel, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund
„Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Simultandolmetscher: Deutsch/Englisch

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