Abgehängte Länder. Wie verlassen ist der Osten?

Diskussionsveranstaltung der Veranstaltungsreihe "Zukunftswerkstatt Einheit. Hoffnungen – Veränderungen – Perspektiven" in Berlin

Mit der Deutschen Einheit galt es, zwei völlig unterschiedliche politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Systeme zusammenzuführen. Das Leben vieler Menschen änderte sich grundlegend – vor allem in Ostdeutschland, aber auch im Westen. Diese Zeit des Wandels wirkt bis heute nach und prägt vielfach den Blick auf das vereinigte Deutschland. Die Veranstaltungsreihe „Zukunftswerkstatt Einheit“ der Deutschen Gesellschaft e. V., der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bietet eine thematische Ergänzung des Forums „1990-2020: Transformationsprozesse in Deutschland und Ostmitteleuropa – Bilanz und Perspektiven“, das am 12. März 2020 in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund stattfindet.

Ziel der Reihe ist es, im Jubiläumsjahr 2020 den Weg der Transformation seit Anfang der 1990er-Jahre in seiner ganzen Vielfalt zu betrachten. Dabei sollen vor allem die konkreten Erlebnisse der Menschen zwischen Neubeginn und Veränderungen, Hoffnungen und Enttäuschungen in den Mittelpunkt gerückt werden. In sechs Gesprächsrunden wird – auch im Vergleich mit ähnlichen Entwicklungsprozessen in Ostmitteleuropa – zudem danach gefragt, wie die historischen Erfahrungen für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft genutzt werden können.

Am 07. April wirken mit:

  • Prof. Dr. Heinz Bude, Soziologe und Hochschullehrer;
  • Christine Herntier, Sprecherin der Brandenburger Kommunen und Bürgermeisterin der Stadt Spremberg;
  • Maike Rademaker, Journalistin und Moderatorin;
  • Jan Šícha, Historiker, Journalist und Buchautor;
  • Susanne Tatje, Demographiebeauftragte der Stadt Bielefeld a. D.

Wir würden uns freuen, wenn die Reihe Ihr Interesse weckt! Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zur Veranstaltungsreihe (Link)