Auf die Straße! Politischer Protest in Deutschland

Tagung zu politischem Protest und Protestforschung. Anmeldung bis 5. Juni 2019

In Deutschland wird protestiert. Gegen Stuttgart 21, gegen G20 oder gegen die Unterbringung von Geflüchteten. Für den Erhalt des Hambacher Forst, bezahlbaren Wohnraum oder Ortsumgehungen. Sechs Beispiele … unzählige weitere könnten genannt werden. Viele gesellschaftliche Themen und Entwicklungen reizen Bürgerinnen und Bürger, gegen oder für etwas zu protestieren.

In Deutschland hat Protest eine lange Geschichte – in Ost wie West. Er drückt sich in Transparenten, Sprechchören und Unterschriftenlisten aus, wird mit Liedern formuliert und über Logos, Shirts und Buttons popularisiert. Oft findet Protest auf der Straße statt – in Großstädten, aber auch im kleinsten Dorf. Das Netz und insbesondere die Sozialen Medien schließlich haben viele Formen des Protestes erweitert.

Protest ermöglicht so eine direkte politische Beteiligung, jenseits von Wahlen und anderen klassischen Formen politischer Mitbestimmung. Ist Protest also „das Salz“ der Demokratie? Oder, wie Kritikerinnen und Kritiker bemängeln, erschweren Proteste politisch gestalterisches Handeln jener, die dafür gewählt wurden? Zunächst jedoch gilt es, grundsätzlichere Fragen zu stellen: Was genau ist Protest eigentlich? Wie funktioniert er? Regen nur bestimmte Themen auf, andere aber nicht? Wer ist direkt und indirekt beteiligt? Wen adressiert er? Und warum eskaliert er von Zeit zu Zeit?

Anmeldung und aktuelles Programm online unter www.bpb.de/protesttagung

Für organisatorische Fragen zur Teilnahme wenden Sie sich bitte an: tn-administration(at)labconcepts(dot)de

Bitte melden Sie sich bis zum 5. Juni 2018 an. Die Teilnehmendenzahl
ist begrenzt.

Zum Tagungsprogramm (PDF)