Demenz-Prävention und Pflege im wohlfahrtsstaatlichen Wandel

Workshop in Göttingen

Anliegen des Workshops ist es, die sozialen, ethischen, politischen und wissenschaftsdynamischen Einflüsse auf den medizinischen und pflegerischen Umgang mit demenziellen Erkrankungen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zu beleuchten.

Programm
10:30-11:00: Eintreffen und Begrüßung

11:00-13:00: Demenz-Prävention und Prädiktion im Diskurs
Manfred Schnabel (Ludwigsburg): Demenz als Gegenstand hegemonialer Diskurse

Julia Perry & Zümrüt Alpinar Sencan (Göttingen): Challenges of dealing with dementia prediction – Various stakeholders’ perspectives

Niklas Petersen (Göttingen): Demenzprävention in der Aktivgesellschaft

13:00-14:00 Mittagspause

14:00-16:00 Pflege von Menschen mit Demenz in der Praxis
Andrea Newerla (Gießen): Care in Trouble: Über Krisenhaftigkeiten stationärer, häuslicher und kommunaler Demenz-Sorge

Katrin Falk & Kerstin Kammerer (Berlin): Demenz – Sand im Getriebe der ökonomisierten Pflege? Erste Einblicke in ein laufendes Forschungsprojekt zum Umgang mit Psychopharmaka in der stationären und ambulanten Pflege

Mike Laufenberg (Jena): „Die Welle, die über uns zusammenschlägt“. Kommunale Sorgekonstellationen für Menschen mit Demenz im Strukturwandel des Wohlfahrtsstaats

Ab 16:00 Kaffee und Ausklang

Organisation: Niklas Petersen & Silke Schicktanz, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin Göttingen. Wir freuen uns über verbindliche Anmeldungen an: niklas.petersen(at)med.uni-goettingen.de 

Zum Programm (PDF)