Dimensionen der Sorge. Soziologische, philosophische und theologische Perspektiven

Soziologische, philosophische und theologische Perspektiven auf die drei Dimensionen der Sorge. Erste Jahrestagung des Promotionsschwerpunkts

Die Sorge ist gegenwärtig als eine mögliche Zukunft. Sorge wirkt also gegenwärtig durch die Voraussicht, durch die Vergegenwärtigung dessen, was nicht ist, aber doch werden könnte. So wird verständlich, dass sich um die Sorge als Quelle einer positiv-umsichtigen Pflege ebenso wie einer negativ-paralysierenden Zukunftsangst eine Vielzahl religiö-ser und philosophischer Konzepte sowie sozialer Bezüge ranken. Die Vielfalt semantischer Konnotationen und Ablei-tungen wie Sorgfalt, Sorgsamkeit, Vorsorge, Fürsorge oder Versorgung deuten darauf hin, wie tief die Sorge als Antrieb und Folge in soziale Verhältnisse eingebettet ist.

Der Forschungsschwerpunkt „Dimensionen der Sorge“ lässt diese inhärente und gewachsene Vielfalt der Zugänge zu und bezieht sie mittels eines erweiterten Konzeptes der Sorge ordnend aufeinander.

Die erste Jahrestagungreflektiert die „Dimensionen der Sorge“ ininterdisziplinärer Perspektive. Perspektiven von Philosophie, Theologie und Soziologie auf Dimensionen der Sorge werden vor dem Hintergrund des heuristischen Forschungskonzepts diskutiert und auf diese Weise das analytische und gegenwartsdiagnostische Potenzial des Konzepts der Sorge ausgelotet. Etablierte Positionen werden dabei mit Ansätzen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern ins Gespräch gebracht.

Zum Programm

Für Rückfragen oder weitere Informationen:

Prof. Dr. Anna Henkel anna.henkel(at)uni-oldenburg(dot)de

Prof. Dr. Gesa Lindemann gesa.lindemann(at)uni-oldenburg(dot)de

Prof. Dr. Isolde Karle Isolde.Karle(at)rub(dot)de

Prof. Dr. Micha Werner micha.werner(at)uni-greifswald(dot)de