Eigentum, Identität und Kontrolle im Netzwerk

Vortrag von Dirk Baecker im Rahmen der Reihe "Bausteine des Kapitalismus, 2. Staffel"

Spätestens seit der Trennung von Eigentum und Kontrolle in Behörden, Unternehmen, Kirchen, Krankenhäusern, Universitäten und Theatern ist das Eigentum eine Restgröße in der Bestimmung der Dynamik der Gesellschaft, fast möchte man sagen: ein Köder für die Absorption kritischer Beobachtungen. Aber das täuscht. Denn Eigentum ist wiederum Voraussetzung für die Fähigkeit zur Einnahme von Kontrollpositionen und für die Adressierung von Identität. Eigentum ist ein Mechanismus der strukturellen Kopplung von Systemoperationen an Umwelten. Aber von welchen Systemen an welche Umwelten? Der Vortrag geht dieser Frage system- und netzwerktheoretisch nach.

Referent:

Prof. Dr. Dirk Baecker, Soziologe; Professor für Kulturtheorie und Management an der Fakultät für Kulturreflexion – Studium fundamentale der Universität Witten/Herdecke

Moderation:

Martin Bauer, Philosoph, Literatur- und Religionswissenschaftler; Geschäftsführender Redakteur der Zeitschrift „Mittelweg 36“ des Hamburger Instituts für Sozialforschung

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