Ein „Green New Deal“ für Deutschland und Europa?

Diskussionsveranstaltung an der Universität Hamburg

Vortrag von Zack Exley („Justice Democrats“, USA) und anschließende Diskussion mit Felix Ekardt (Klimaforscher, Universität Rostock), Daniela Platsch (DiEM 25), Nina Scheer (MdB, SPD), Anjes Tjarks (GRÜNE, Hamburg), Sighard Neckel („Zukünfte der Nachhaltigkeit“, Universität Hamburg) und Philipp Degens („Zukünfte der Nachhaltigkeit“, Universität Hamburg)

Zeitlich parallel zu den Präsidentschaftsvorwahlen in den USA nehmen wir den Vorschlag eines „Green New Deal“ seitens linker US-Demokraten (Bernie Sanders, Alexandria Ocasio-Cortez u.a.) und anderer progressiver Stimmen (Naomi Klein, Sunrise Movement, Ann Pettifor) auf, um über die Verknüpfung von Klimapolitik, Sozialpolitik, Arbeit und die Reduktion sozialer Ungleichheit zu diskutieren. Angelehnt an den US-amerikanischen „New Deal“ der 1930er Jahre zielt der „Green New Deal“ darauf ab, eine gemeinsame Antwort auf die ökologische Krise und wirtschaftliche Herausforderungen zu finden. Mit einem „Green New Deal“ gilt es, gesellschaftspolitische Perspektiven für einen entschlossenen sozial-ökologischen Umbau zu entwickeln, der Klima-/Umweltpolitik mit Sozial- und Industriepolitik verknüpft und breite Bevölkerungsschichten einbinden kann.

Was sollte in einem „Green New Deal“ maßgeblich vereinbart werden? Welche sozialen Bündnisse und politischen Konfigurationen wären tragfähig für einen „Green New Deal“? Ist „Green New Deal“ ein erfolgversprechendes politisches Projekt, das hilft, Klimaziele zu erreichen und ökologische Zerstörungen zu begrenzen und dabei gesellschaftliche Alternativen zum inneren und äußeren Raubbaukapitalismus aufzeigen kann? Wie ist demgegenüber der „Green Deal“ der Europäischen Kommission zu bewerten?

Teilnehmer/innen

  • Zack Exley, Mitbegründer der „Justice Democrats“ in den USA / Campaigner von Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez
  • Prof. Felix Ekardt, Klimaforscher an der Universität Rostock und Leiter der der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin.
  • Prof. Sighard Neckel, Soziologe und Sprecher der DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“ an der Universität Hamburg
  • Daniela Platsch, Europawahlkandidatin für DiEM25 (Democracy in Europe Movement 2025)
  • Dr. Nina Scheer, SPD, Mitglied des deutschen Bundestages, Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Parlamentarischer Beirat für nachhaltige Entwicklung
  • Dr. Anjes Tjarks, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in der Hamburger Bürgerschaft
  • Moderation: Dr. Philipp Degens, Soziologe an der DFG-Kollegforschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“ der Universität Hamburg

Hauptgebäude der Universität Hamburg
Ernst-Cassirer-Hörsaal (Hörsaal A)
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

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