Empathie oder Toleranz

Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Politik (o)der Gefühle: Der Demokratie-Dialog" am MPIB Berlin

Toleranz als huldvolle Duldung einer lästigen Minderheit durch die großzügige Mehrheit hatte in bürgerbewegten Kreisen zuletzt einen schweren Stand. Empathie dagegen, das Mitfühlen mit dem beziehungsweise der Anderen, erfreute und erfreut sich wachsender Beliebtheit als Ideal des demokratischen Miteinander. Aber ist das Aushalten auch dessen, in das wir uns nicht hineinversetzen können, nicht gerade ein Merkmal einer pluralistischen Demokratie?

Gäste

  • Aydan Özoğuz, Bundestagsabgeordnete und Staatsministerin a.D. (ehem. Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration)
  • Rainer Forst, Philosoph und Professor für Philosophie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Ute Frevert, Historikerin und Direktorin des Forschungsbereichs Geschichte der Gefühle am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

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