Entgrenzungen des Konsums! – Fokussierung der Verbraucherforschung?

Konferenz des Netzwerks Verbraucherforschung in Berlin

Neuere Phänomene wie Prosuming und Sharing zeigen, dass die Praktiken des Konsums vielschichtiger werden und sich schwerer abgrenzen lassen. Längst überschreitet zudem die Verantwortung der Verbraucher in der globalen Ökonomie die altbekannten staatlichen Grenzen. Aber auch das Subjekt des Konsums verliert angesichts informationstechnischer Verselbständigungen und wissenschaftlicher Infragestellungen an Kontur.

Welche Konsequenzen hat dies für das Programm einer Verbraucherforschung? Verliert diese mit fortschreitenden Entgrenzungen des Konsums ihren Kern? Und geschieht dies in einem Moment, in dem die gesellschaftliche Relevanz der Verbraucher offenkundig steigt und Verbraucherwissenschaft dringend benötigt wird? Wie kann Verbraucherforschung diese Spannung zwischen Entgrenzung und drohender Konturlosigkeit bei steigendem Forschungsbedarf und Bedeutungszuwachs aushalten und auflösen?

Diesen Fragen widmen sich Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Jahreskonferenz des Netzwerks Verbraucherforschung. In drei Themen-Panels zu den Entgrenzungen des Konsums werden aktuelle Handlungsfelder der Verbraucherforschung vertieft, um in einer abschließenden Podiumsdiskussion zum Fokus der Verbraucherforschung neue Lösungsansätze zu entwickeln.

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