Europa und seine Grenzen / L’Europe et ses frontières

Internationales Schriftstellertreffen / Rencontre internationale d’écrivains

Wir leben in einer Zeit der Debatte darüber, was „Europa“ eigentlich sei. Während heute Konsens über die Reformnotwendigkeit der Institutionen der EU besteht, hat sich die Frage längst zu einer Identitätsdebatte umgeformt. Identitäre Bewegungen überall in Europa wollen den Begriff als den einer homogenen, geschlossenen Kultur vereinnahmen. Das Schriftsteller-Treffen will dagegen ein öffentliches Zeichen setzen, die Vorstellung Europas wieder öffnen und Argumente für ein anderes Verständnis liefern. Da die Frage der Welt und der Haltung zu dieser mit Erich Auerbach (auch) eine ästhetische Frage ist und die „Politik der Literatur“ in dieser Frage der Darstellung liegt, soll die Diskussion ausgehend vom Schreiben geführt werden: Wie stellt man/sich europäische Wirklichkeiten dar? Welche Welt wird dabei geschaffen? Was kann und möchte Europa sein und wohin entwirft es sich?

Das französische Autor_innen-Kollektiv inculte diskutiert in Berlin mit internationalen Schriftsteller_innen.

Mit: Aurélie Adler, Maike Albath, Wolfgang Asholt, Priya Basil, Arno Bertina, Leyla Dakhli, Laurent Demanze, Camille de Toledo, Mathias Énard, Hélène Gaudy, Alexandre Gefen, Franck Hofmann, Anja Kampmann, Maylis de Kerangal, Mathieu Larnaudie, Rainer Merkel, Markus Messling, Oliver Rohe, Cornelia Ruhe, Lena Seauve, Adania Shibli, Jürgen Trabant, Senthuran Varatharajah, Dominique Viart

Alle Veranstaltungen mit Simultanübersetzung Deutsch-Französisch/Französisch-Deutsch.

Für die beiden Abendveranstaltungen am 14. und 15. November 2018 bitten wir um Anmeldung – Kontakt: Chloé Risbourque: risbourque(at)cmb.hu-berlin(dot)de

Hier gehts zum Programm (PDF).