Freiheitlich - Demokratisch - Offen. Die beste aller möglichen Gesellschaften?

46. Herrenhäuser Gespräch mit Esra Küçük, Marina Münkler, Martin Roth und Harald Welzer

Die Demokratie ist die einzige Gesellschaftsform, die ihren Bürger(inne)n die Möglichkeit zur Mitgestaltung bietet, aber auch Verantwortung von ihnen fordert. Nicht zuletzt wegen dieser Möglichkeiten der Mitgestaltung aber vor allem auch wegen ebendieser hierzulande herrschenden Gesellschaftsform gehört Deutschland heute zu den attraktivsten,  sichersten und reichsten Ländern der Erde. Darüber hinaus wurden seit Kriegsende Millionen von Flüchtlingen, Vertriebenen und Gastarbeitern aufgenommen und weitestgehend integriert. Wenngleich Dinge noch besser gemacht werden können und es hier und da Modernisierungsbedarf gibt, garantiert unsere Gesellschaft allen den Anspruch auf ein menschenwürdiges und freiheitliches Leben. Das gilt es, zu verteidigen. Was können wir also tun, um der neurechten Politik der Angst keine Chance zu geben? Worauf können wir stolz sein und wofür sollten wir einstehen? Und wie schaffen wir eine neue demokratische Kultur, die diejenigen Kräfte, die das Vertrauen in unser System zerstören, entschiedener bekämpft?

Podium:

Esra Küçük, Leiterin des Gorki Forums am Gorki Theater
Prof. Dr. Marina Münkler, Mitautorin "Die neuen Deutschen", TU Dresden
Prof. Dr. Martin Roth, Präsident, Institut für Auslandsbeziehungen
Prof. Dr. Harald Welzer, Europauniversität Flensburg, Mitbegründer der Initiative "Die offene Gesellschaft"

Moderation: Dr. Ulrich Kühn, NDR Kultur

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