Gesellschaftliche Weiterentwicklung in Zeiten der Partikularisierung

"NRW-Dialogforum": Jahrestagung des FGW

Das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) fördert den Austausch zwischen Akteursgruppen aus Wissenschaft, Politik/Verwaltung und Zivilgesellschaft in gesellschaftspolitisch relevanten Themenfeldern. Die nächste Jahrestagung des FGW, das „NRW-Dialogforum“, findet vom 23. bis 24. November 2017 in Düsseldorf statt und steht unter dem Motto „Gesellschaftliche Weiterentwicklung in Zeiten der Partikularisierung“. Das FGW organisiert sieben verschiedene Tracks im Rahmen des NRW-Dialogforums. Für die Tracks sind folgende Themen vorgesehen:

  1. Soziale Sicherung in individualisierten Gesellschaften
  2. Partizipation, Inklusion und Interessenausgleich in Nordrhein-Westfälischen Stadtgesellschaften
  3. Resonanzbeziehungen in partikularisierten Gesellschaften stärken
  4. Die Zukunft solidarischer Arbeitsgesellschaften
  5. Politische Partikularisierung und Rechtspopulismus
  6. Postwachstum und Bildung des Gemeinsamen
  7. Rückeroberung des politischen Raums als Ort gesellschaftlicher Integration

Nähere Informationen zum NRW-Dialogforum finden Sie unter: www.nrw-dialogforum.de.

Was sind Tracks?
Tracks sind Foren, die jenseits „klassischer“ Konferenzformate einen unkonventionellen und dialogorientierten Austausch von Gedanken und Ideen ermöglichen. Dabei sollen sich Perspektiven begegnen, die sonst kaum aufeinandertreffen. Ein Track umfasst 15 bis 25 Teilnehmende mit fachspezifischen Zugängen aus den oben genannten Akteursgruppen, welche an einem strukturierten Austausch interessiert sind. Hierzu zählen beispielsweise interessierte Mitarbeiter_innen aus Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen, Ministerien, Parlamenten, NGOs, Unternehmen, Interessensvertretungen oder Stiftungen. Ein Track besteht aus einer 120-minütigen und zwei 90-minütigen Sessions, die im Rahmen des NRW-Dialogforums am Donnerstagabend und am Freitagvormittag stattfinden. Die drei Sessions innerhalb dieser Tracks verbringen die jeweils 15 bis 25 Teilnehmenden durchgängig gemeinsam. Durch die Beibehaltung der Gruppenformation innerhalb eines Tracks soll ein gemeinsamer Diskussionszusammenhang gefördert werden. Überdies soll erreicht werden, dass alle Teilnehmenden mindestens einmal ausführlich zu Wort kommen indem sie eigene, vorbereitete Beiträge vorstellen. Die Tracks werden anonymisiert dokumentiert, und die Ergebnisse werden nach der Veranstaltung auf der Webseite des NRW-Dialogforums veröffentlicht und im Kuratorium des FGW vorgestellt.

Die Anmeldung zum NRW Dialogforum mit vielen weiteren interessanten Programmpunkten startet für Interessierte, die keinen Beitrag einreichen möchten, im September 2017. Nähere Hinweise entnehmen Sie bitte der Konferenzwebseite.

Zum Call für Beiträge (PDF) geht es hier.