Gewaltmassen - Über Eigendynamik und Selbstorganisation kollektiver Gewalt

Axel T. Paul im Gespräch mit Wolfgang Knöbl über das Buch "Gewaltmassen"

Kollektive Gewalt geschieht nicht nur planvoll, etwa als zwischenstaatlicher Krieg oder Konflikt zwischen Staat und Aufständischen. Auch nichtorganisierte Gruppen und Menschenmengen verüben Gewalt, obwohl die Beteiligten selbst sie zuvor nicht selten verurteilt haben. Die Entstehung von Gewaltmassen, die Eigendynamik ihres Handelns, die Bedeutung von Körper, Emotionen und Identität sind einige Kernfragen, die an diesem Abend anhand von konkreten Beispielen diskutiert werden.

Einführung: Prof. Dr. Axel T. Paul, Soziologe, Universität Basel, und Mitherausgeber des Buches »Gewaltmassen. Über Eigendynamik und Selbstorganisation kollektiver Gewalt«.

Im Gespräch mit: Prof. Dr. Wolfgang Knöbl, Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung, und dem Publikum.

Moderation: Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Ort: Gästehaus der Universität Hamburg, Rothenbaumchaussee 34, 20148 Hamburg

Gemeinsame Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hamburger Edition, der Verlag des Hamburger Instituts für Sozialforschung