Gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland!? – Erfolge, Defizite und Weichenstellungen für die Zukunft

Symposium im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig. Anmeldefrist: 3. November 2020

Obwohl das Ziel, in ganz Deutschland für gleichwertige Lebensverhältnisse zu sorgen, etwa in Artikel 72 des Grundgesetzes, im Rahmen des Raumordnungsgesetzes und des Länderfinanzausgleichs als Aufgabe des Staates definiert ist, hat die Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ der Bundesregierung im Juli 2019 starke Ungleichgewichte in den Regionen Deutschlands festgestellt und erste Schlussfolgerungen zu den Ursachen der Ungleichheit und zu möglichen Gegenmaßnahmen  vorgelegt. Der Handlungsbedarf ist groß. Die Deutsche Gesellschaft e. V. veranstaltet  deshalb ein 1-tägiges Symposium, das die Arbeitsergebnisse der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ einer größeren Öffentlichkeit zur Diskussion stellt und neue Erkenntnisse hervorbringen soll.

Folgende Themen stehen im Mittelpunkt:

  • Gleichwertige Lebensverhältnisse als Auftrag und Handlungsziel der Bundesregierung
  • Gleichwertige Lebensverhältnisse, Chancengleichheit und „Aufbau Ost“ – eine Bilanz nach 30 Jahren
  • 1990-2020: Gleichwertige Lebensverhältnisse als Herausforderung – eine Bestandsaufnahme
  • Gleichwertigkeit in der Warteschlange – Krisensymptome und Defizite
  • Engagement, Zusammenhalt und Demokratieförderung – mit Soft Power zum Erfolg 
  • Initiativen ergreifen, Erfahrungen sammeln, gleichwertige Lebensverhältnisse gemeinsam gestalten

Zu den Mitwirkenden zählen u. a.: 

  • Dr. Sylvia Bretschneider, Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipz; 
  • Antje Hermenau, Strategieberaterin; 
  • Dr. Markus Kerber, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat; 
  • Prof. Dr. Raj Kollmorgen, Fakultät für Sozialwissenschaften der Hochschule Zittau/Görlitz; 
  • Prof. Dr. Rolf Kreibich, Wiss. Direktor und Geschäftsführer des Sekretariats für Zukunftsfor-schung an der Freien Universität Berlin und Präsident der Freien Universität Berlin a. D.; 
  • Dr. Roland Löffler, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung; 
  • Uwe Lübking, Beigeordneter für Recht, Soziales, Bildung und Sport beim Deutschen Städte- und Gemeindebund; 
  • Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Heinz Paqué, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Kuratoriumsmitglied der Deutschen Gesellschaft e. V. und  Minister a. D.; 
  • Frank H. Sauer, Coach, Mentor und Autor; 
  • Prof. Dr. Jens Südekum, Vorsitzender des Ausschusses für Regionaltheorie und -politik des Vereins für Socialpolitik (VfS) und Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; 
  • Marco Wanderwitz, MdB, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie;
  • Dr. Kirsten Witte, Direktorin des Programms „LebensWerte Kommune“ der Bertelsmann Stiftung.

Das Symposium richtet sich u. a. an Vertreterinnen und Vertreter aus Bund, Ländern und Kommunen; Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Kultur, (Zivil-)Gesellschaft und Medien; Muliplikatorinnen und Multiplikatoren; Studierende sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Die Ergebnisse werden in einer Publikation präsentiert. Das Programm wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Wir würden uns freuen, wenn die Veranstaltung Ihr Interesse weckt! Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird per E-Mail oder telefonisch bis zum 3.11.2020 gebeten.

Projektleitung und Anmeldungen: 
Dr. Heike Tuchscheerer
Leiterin der Abteilung Politik und Geschichte
Tel.: 030 88412 254

Zur Veranstaltung (Link)