Lebensformen, Erwerbsverläufe und die Alterssicherung von Frauen

Gemeinsame Konferenz der Hertie School of Governance (HSoG) und dem Forschungsdatenzentrum der Deutschen Rentenversicherung (FDZ-RV)

Wachsende Scheidungs- und Trennungsraten prägen die Familienformen in den letzten Dekaden in Deutschland. Um Sozialpolitik vorrausschauend gestalten zu können, ist es wichtig zu verstehen, ob diese Entwicklungen mit wachsenden ökonomischen Risiken für Frauen einhergehen. Zwar liegen mittlerweile zahlreiche Studien vor, die die finanziellen Konsequenzen von Trennung und Scheidung, vor allem für Frauen mit Kindern, aufgezeigt haben. Weitestgehend unerforscht ist jedoch, welche langfristigen Konsequenzen Scheidung und Trennung auf das Altersarmutsrisiko von Frauen haben. Gleichermaßen unerforscht ist bislang die wachsende Bedeutung von nichtehelichen Lebensgemeinschaften und deren Einfluss auf die langfristige ökonomische Sicherung von Frauen. Ziel der Konferenz ist es, den Zusammenhang von Partnerschaftsverhalten, Erwerbsverhalten und der Alterssicherung von Frauen in den Mittelpunkt zu stellen. Sowohl quantitative als auch qualitative Arbeiten der Disziplinen Soziologie, Demographie, Ökonomie, Politik- oder Rechtswissenschaft sind willkommen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung sind die folgenden Themen und Fragestellungen von Interesse:

  • Erwerbsverläufe und die Alterssicherung von Frauen
  • Lebensformen und das Erwerbsverhalten von Frauen
  • Folgen von Trennung und Scheidung auf Einkommen und Erwerbstätigkeit
  • Rechtliche und sozialpolitische Rahmenbedingungen und das Erwerbsverhalten von Frauen

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