Open Access 2020 – Wege, Akteur*innen, Effekte

Open-Access-Tage vom 15. bis 17. September 2020 in den Hochschulbibliotheken in Bielefeld

In den letzten Jahren wurden wichtige Wegmarken gesetzt, die Open Access als Norm für das wissenschaftliche Publizieren ausweisen. Dazu gehören bspw. die europäischen Rahmenprogramme für Forschung und Innovation, Initiativen wie OA2020, Plan S oder die Umsetzung einer European Open Science Cloud. Die Open-Access-Tage 2020 bieten die ideale Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und Erreichtes zu würdigen, aber auch Herausforderungen und Widersprüche auf dem Weg hin zu einer offenen Wissenschaft zu analysieren.

Für die Open-Access-Tage 2020 freuen wir uns auf Einreichungen zu allen Aspekten von Open Access, besonders aber zu folgenden Themenschwerpunkten:

Wissenschaftler*innen als Open-Access-Akteur*innen

Wie profitieren Wissenschaftler*innen von Open Access und wie gehen sie mit Herausforderungen (z.B. für die wissenschaftliche Karriere) um? Wie funktioniert wissenschaftliche Kommunikation aus der Hand von Wissenschaftler*innen abseits großer Verlage (z.B. Scholar-led Publishing, Fachgesellschaften)? Wie wirken sie als Multiplikator*innen für den wissenschaftlichen Nachwuchs?

Die Rolle von Open Access für Open Science

Welches Potenzial bietet Open Access bei der Etablierung neuer Publikationsformate und der Öffnung wissenschaftlicher Workflows z.B. als Preprints, Executable Papers, Data Stories, Präregistrierungen und Unterstützung der Reproduzierbarkeit von Studien?

Regionale und nationale Strategien 

Welche Ziele werden in verschiedenen Regionen und Ländern verfolgt und was wurde bisher erreicht? Wie beeinflussen politische Rahmenbedingungen die Umsetzung von Open Access und die Herstellung von Transparenz von Wissenschaft? Was sind die „Lessons Learned“ von Strategieprozessen? Welche Best-Practices gibt es? Wir begrüßen Einreichungen aus allen Ländern und Regionen (Beiträge auf Englisch oder Deutsch). 

Open Access für unterschiedliche Hochschultypen und Bildungseinrichtungen

Dieses Jahr gehört wieder eine Hochschule für angewandte Wissenschaften zu den Gastgeberinnen der Open-Access-Tage – ein guter Anlass, unterschiedliche Hochschultypen und Bildungseinrichtungen näher in den Blick zu nehmen: Wie ist Open Access an Fach-, Kunst- und Musikhochschulen oder Akademien verankert? Wo sind Austausch und Abstimmung mit Universitäten und weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen besonders wertvoll?

Über die Konferenz

Die Open-Access-Tage 2020 finden vom 15. bis 17. September 2020 in Bielefeld statt. Die Konferenz wird gemeinsam von der Universitätsbibliothek Bielefeld und der Hochschulbibliothek der Fachhochschule Bielefeld in Kooperation mit der Informationsplattform open-access.net veranstaltet.

Die Open-Access-Tage sind mit rund 400 Teilnehmer*innen die zentrale jährliche Konferenz zum Thema Open Access im deutschsprachigen Raum. Sie richtet sich an alle, die sich intensiv mit den Möglichkeiten, Bedingungen und Perspektiven des wissenschaftlichen Publizierens befassen. Dazu gehören Mitarbeiter*innen von Bibliotheken und anderen Einrichtungen der Wissenschaftsinfrastruktur und von Verlagen ebenso wie Wissenschaftler*innen und Mitglieder der Wissenschaftsadministration.

Sie können Beiträge für folgende Formate einreichen: Vorträge, Workshops, Poster und Tool-Marktplatz.

Wir streben an, möglichst viele Vorträge als Video aufzuzeichnen und nach der Konferenz online zugänglich zu machen. Falls Sie dies nicht wünschen, bitten wir um eine entsprechende Angabe bei der Einreichung. Dies hat selbstverständlich keine Auswirkungen auf das Auswahlverfahren.

Die Tagungssprache der Open-Access-Tage 2020 ist Deutsch. Beiträge sind aber auch in englischer Sprache willkommen.

Zur Veranstaltung (Link)