Osteuropa und Chinas Neue Seidenstraße

Podiumsdiskussion mit Thomas Eder (merics) und Beate Eschment (ZOiS) am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS)

Chinas Groß-Projekt der Neuen Seidenstraße (Belt-and-Road-Initiative, kurz BRI) ist ein zentraler Teil der außenpolitischen Strategie des Landes, seinen Einfluss in seiner Nachbarschaft und darüber hinaus zu erhöhen. Dabei wird nicht zuletzt die historisch bedingte Bedeutung Russlands in der Region, etwa in Zentralasien, in Frage gestellt. Zudem macht die fortschreitende Ausdehnung und die Einbeziehung sicherheitspolitischer Aspekte die BRI zunehmend auch global zu einem kontroversen Projekt. Wir wollen zum einen über die politischen Auswirkungen in der Region, vor allem in Zentralasien, zum anderen auch über Probleme bei der tatsächlichen Umsetzung diskutieren und auch die Bestrebungen Chinas in Ost- und Mitteleuropa genauer in den Blick nehmen.

Thomas Eders Forschungsschwerpunkte sind die eurasische Geopolitik, die EU-China Beziehungen und transnationale Sicherheitspolitik sowie die internationale Rechtsordnung. Bevor er zu MERICS kam, forschte er zu den chinesisch-russischen Beziehungen und Energiesicherheit in China sowie zu China und internationalen Gerichtshöfen und Tribunalen.

Beate Eschment ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZOiS und seit 2008 Redakteurin der Zentralasien-Analysen. In ihrem Forschungsprojekt geht es um Identitätsbildung und Interessenvertretung der kleinen nationalen Minderheiten in Kasachstan. 

Um unser Angebot für Eltern zugänglicher zu gestalten, bieten wir eine kostenlose professionelle Kinderbetreuung bei Abendveranstaltungen an. Bitte melden Sie sich dazu spätestens eine Woche vor dem Termin mit Altersangabe des Kindes bzw. der Kinder bei uns an.