Pro und kontra Religion

Interreligiöser Dialog am Campus des Karlsruher Instituts für Technologie

Die Projektgruppe „Haus der Begegnung: Religionen und Kulturen am KIT“ fragt, ob Religionen das gesellschaftliche Miteinander gefährden oder stützen.

Der Interreligiöse Campusdialog greift im Wintersemester 2016/17 die aktuelle Diskussion um das Gefahrenpotential von religiös motiviertem Fanatismus auf, in der zum Teil auch die Tragweite der staatlichen Toleranz kritisiert wird. In einem aufgeheizten gesellschaftlichen Klima, in dem oftmals unsachliche und polarisierende mediale Berichterstattung betrieben wird, möchte die Projektgruppe in differenzierter Form die Frage nach dem Beitrag der Religionen zu sozialer Stabilität untersuchen. Ebenfalls werden die Tendenzen zur Radikalisierung sowie zur steigenden Intoleranz sowohl von christlichen wie muslimischen Gruppen gegenüber „Nicht-Gläubigen“ diskutiert. In einem Podiumsgespräch mit Expertinnen und Experten der Theologie und weiterer Disziplinen soll erörtert werden, ob auch in erklärt säkularen Staaten wie Deutschland die nach wie vor große gesellschaftliche Relevanz z.B. durch sozial-caritative Aufgaben wünschenswert ist. Oder ob Positionen eines aufgeklärten Humanismus, Atheismus sowie freigeistige Einstellungen mehr zu einem guten Klima des gesellschaftlichen Miteinanders beitragen.

Referenten: Prof. Dr. Wolfgang Eßbach, Murat Kayman, Prof. Dr. Günter Wilhelms

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