Regionale Armutskonferenz

9. Armutskonferenz in Salzburg

SOLIDARITÄT ist ein Schlüsselbegriff der Gegenwart – und ein zentrales Problem gesellschaftlicher Zukunft. Denn der aktuelle politische Diskurs ist weniger von Solidarität als vom Ausschluss bestimmter Personengruppen geprägt. „Soziale Hängematte“, „Sozialschmarotzer“, „Wirtschaftsflüchtlinge“ usw.: Das politische Framing der sogenannten Leistungsträger wirkt sich auf den Diskurs aus, der wiederum Auswirkungen auf unser Denkweise hat. Als Feindbilder gelten – nicht erst seit gestern – Geflüchtete, Arbeitslose und Mindestsicherungsbezieher*innen, also jene Menschen, denen eigentlich am meisten Solidarität zustehen müsste.

  • Ließen sich mit Solidarität nicht einige der wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts lösen?
  • Was bedeutet Solidarität in Zeiten von Populismus und wachsender sozialer Ungleichheit?
  • Wie wirken sich die zunehmenden Entsolidarisierungstendenzen auf die Gesetzgebung aus?
  • Wenn Sozialleistungen nicht mehr das Mindeste zu sichern vorgeben und die Reduzierung von Armut als wesentliches Ziel einer „Sozialhilfe“ außen vorgelassen wird, stellt sich die Frage: Wie solidarisch geht ein Staat mit seinen schwächsten Mitgliedern um?

    Anmeldung

    St. Virgil Salzburg, Ernst-Grein Straße 14, 5026 Salzburg

    Tel: 0662 - 65901-514

    E-Mail: anmeldung(at)virgil(dot)at

    Bei allen Anmeldungen die Kursnummer angeben: 19-0884

     

    Tagungsgebühr:

    45€ inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Tagungsmappe.

    Ermäßigung auf Anfrage im Büro der Salzburger Armutskonferenz.

    Mehr Informationen und Programm (Link)