Repräsentative versus direkte Demokratie: Repräsentation in der Krise?

Symposium in Berlin

Die Diskussion über mehr direktdemokratische Elemente hat nicht nur in Europa, sondern auch in Deutschland deutlich zugenommen. Inzwischen findet sie auch Eingang in die Debatten konkurrierender Parteien und droht die Bundestagswahl im September 2017 zu überschatten: Wie ist der Zustand der demokratischen Repräsentanz in der Bundesrepublik? Hat sich mit den Erfolgen von Populisten im Parteiensystem eine Lücke geschlossen, weil sich mehr Bürgerinnen und Bürger vertreten fühlen? Oder ist die Sehnsucht nach einer unmittelbaren Umsetzung des »Volkswillens« Ausdruck verbreiteter demokratiekritischer Tendenzen?

Das Symposium will Antworten geben und neue Fragen formulieren. Es bietet Experten, Multiplikatoren des öffentlichen Lebens, aber auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Grundlage zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit Funktion und Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Ergebnisse werden in einer Publikation präsentiert.

Zum Programm (PDF)

Der Eintritt ist frei – um Anmeldung wird bis 12. Juni 2017 gebeten (an: Heike.Tuchscheerer(at)deutsche-gesellschaft-ev(dot)de / Tel. +49 (0)30 88 412-254).