Überreichtum – wann ist viel zu viel?

Vortrag im Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien

Für Platon war „Überreichtum“ ein exzessiver Reichtum, der nicht glücklich macht, weil er nicht tugendhaft ist. Aktuell ist die weltweite Vermögenskonzentration enorm. Inwieweit setzen Mitgefühl und Barmherzigkeit der Habgier Schranken? Und sind Zorn und Neid tatsächlich eine Bedrohung für den Überreichtum von einigen wenigen?

Martin Schürz  ist Ökonom an der Oesterreichischen Nationalbank, wo er die Monetary Unit leitet und an Vermögenserhebungen arbeitet. Seine Arbeit gemeinsam mit Pirmin Fessler wurde mit dem renommierten Progressive Economy-Preis des Europäischen Parlaments ausgezeichnet. Von September bis November 2017 war Albert Hirschman Visiting Fellow am IWM.

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