Unsichtbarkeit

7. Jahrestagung der Society for Women in Philosophy (SWIP)

Wer wird sichtbar, wer bleibt unsichtbar? Welche Fragen sind formulierbar und werden gehört? Wann ist Sichtbarkeit mit Macht verbunden - und wann hingegen mit Verwundbarkeit? Mehr Sicht-barkeit kann einerseits bedeuten, erkannt und anerkannt zu werden, andererseits aber auch, exponiert zu sein und keine Schutzräume zu haben.

Diese Fragen machen die philosophische wie politische Relevanz einer Reflexion über Un|Sichtbarkeit aus und sollen bei der 7. Jahrestagung von SWIP Germany aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Damit steht etwa das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit, die Bedeutung politischer Repräsentation und die epistemische Dimension von Ungerechtigkeit zur Diskussion. Nicht zuletzt wird so auch die Disziplin der Philosophie selbst adressiert: Wer zählt als Philosoph*in und welche Themen gelten als unphilosophisch? Durch welche Ausschlüsse strukturiert sich der philosophische Kanon? Und warum wird es gerade Frauen* in der Philosophie erschwert, sichtbar zu sein? Im Rahmen von Vorträgen und Workshops wollen wir Un|Sichtbarkeit gemeinsam diskutieren und nach Möglichkeiten und Strategien zur Schaffung neuer Sichtbarkeitsverhältnisse suchen.

Programm

13.30-14.00 Eröffnung

14.00-15.30 Podiumsdiskussion „Unsichtbarkeit, Macht, Öffentlichkeit“
Prof. Dr. Juliane Rebentisch (HfG Offenbach), Prof. Dr. Friederike Kuster (Uni Wuppertal), Sophia Ermert (HU Berlin)
Moderation: Prof. Dr. Francesca Raimondi (GU Frankfurt)

15.30-16.00 Kaffeepause

16.00-18.00 Workshop

18:00-18.30 Pause

18.30-20:00 Gespräch „Epistemische Ungerechtigkeit (in) der Philosophie
Prof. Dr. Franziska Dübgen (Uni Münster), Dr. Anke Graneß (Uni Hildesheim)
Moderation: Dr. Kristina Lepold (GU Frankfurt)

20.00 Empfang

Anmeldung bitte unter: swip.unsichtbar(at)uni-frankfurt(dot)de

Zum Veranstaltungsprogramm (PDF)