Welt in Scherben. Menschenrechte, Religion und politisches Denken heute

20 Jahre Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken - Jubiläumskonferenz

Der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken wird seit nunmehr 20 Jahren von der Stadt Bremen und der Heinrich Böll Stiftung verliehen. Anlässlich dieses Jubiläums wird es 2015 eine Konferenz mit ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträgern geben (Ort: Rathaus Bremen, Obere Rathaushalle).

„Welt in Scherben“, diese Metapher trifft wahrscheinlich am besten die Situation, als deren Folge Europa einen nicht abreißenden Strom von Flüchtlingen erfährt, der die Bürgerinnen und Bürger Europas erregt, vielfältiges Engagement auslöst, aber auch das gesamte europäische Gefüge vor eine Zerreißprobe stellt.

Unverhofft und ereignishaft taucht ein historisches Bild wieder auf, das Hannah Arendt vor dem Hintergrund der beiden Weltkriege in „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ so eindrücklich gezeichnet hatte: Millionen von vertriebenen Rechtlosen ziehen durch Europa auf der Suche nach einer Zugehörigkeit und einem Ort zum Überleben.

Was als eine Jubiläumsveranstaltung zum politischen Denken geplant war, ist unter der Hand zu einer Veranstaltung in einem politisch aufgeregten Raum geworden. Wir freuen uns, mehrere ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger hier in Bremen begrüßen und Sie zu diesem ungewöhnlichen Austausch einladen zu dürfen!

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