Wilhelm von Humboldt – Ferdinand De Saussure – Karl Bühler: Etappen des modernen europäischen Sprachdenkens

Gespräch anlässlich des Erscheinens von Tomáš Hoskovec (Hrsg.): Karl Bühler, eine Sprachtheorie wiederentdeckt

Die 1934 erstmals erschienene Sprachtheorie von Karl Bühler ist ein Klassiker des modernen europäischen Sprachdenkens. Sie ist nach Saussures Cours de linguistique générale der große deutschsprachige Beitrag – und die Alternative – zur Begründung einer semiotisch inspirierten neuen Sprachwissenschaft, deren Grundzüge schon Wilhelm von Humboldt vorausgedacht hatte. Karl Bühler, der berühmte Psychologe, wurde auf dem Höhepunkt seiner akademischen Wirksamkeit 1938 von den Nazis aus Wien vertrieben. Die Rezeption der Sprachtheorie ist durch Nationalsozialismus und Krieg stark behindert worden. Nach dem Krieg aber wurde die Sprachtheorie breit rezipiert und in viele Sprachen übersetzt. Derzeit gibt es ein neues internationales Interesse an Bühler, das in dem Gespräch über den von Tomáš Hoskovec herausgegebenen Band thematisiert werden soll.

Anmeldung unter: www.bbaw.de/anmeldung-buehler

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