Zum Staatsverständnis Bruno Latours und der Akteur-Netzwerk-Theorie

Autorenworkshop der Professur für Politische Theorie der Universität Erfurt

Die Tagung ist ein Autorenworkshop zu einem geplanten Buch, das in der Reihe „Staatsverständnisse“ im Nomos-Verlag erscheinen wird. Das inhaltliche Anliegen besteht darin, das Staatsverständnis Bruno Latours und der Akteur-Netzwerk-Theorie zu rekonstruieren. Der französische Soziologe und Philosoph Bruno Latour hat zwar bisher keine explizite Staatstheorie vorgelegt, jedoch existiert in seinem Werk eine große Anzahl an Bezugnahmen auf die und Auseinandersetzungen mit der Frage des Staates.

Diese in der Diskussion über Latour und die von ihm mitentwickelte Akteur-Netzwerk-Theorie bisher unterentwickelte Perspektive wird im Workshop und im sich daran anschließenden Buch ins Zentrum des Interesses gerückt und im Rahmen der Tagung facettenreich diskutiert. Der Workshop eröffnet damit einen genuin politiktheoretischen Zugang zu vielen Grundfragen der Akteur-Netzwerk-Theorie.

In der sich aktuell vertiefenden Rezeption Latours in den deutschsprachigen Sozial- und Geisteswissenschaften wird ein Beitrag erarbeitet, der den Anschluss an etablierte Diskussionen der politischen Theorie bzw. der Staatstheorie sowie an weitere politikwissenschaftliche Debatten leistet.

TEILNEHMER/INNEN

Prof. Dr. Andreas Anter, Universität Erfurt
Prof. Dr. André Brodocz, Universität Erfurt
Lorina Buhr, M.A., Universität Erfurt
Dr. Anne Dölemeyer, HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen
Filipe dos Reis, M.A., Universität Erfurt
Dr. Arjen Kleinherenbrink, Erasmus-Universität Rotterdam
Dr. Hagen Schölzel, Universität Erfurt
Dr. habil. Leander Scholz, Bauhaus-Universität Weimar
PD Dr. Jan Christoph Suntrup, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Prof. Dr. Ute Tellmann, Universität Erfurt
Dr. Daniel Witte, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Zum Programm und weiteren Informationen (PDF)